Tipps für einen basischen Arbeitsplatz

Viel Kaffee, fettiges Essen in der Mittagspause, Kuchen als Nachtisch und ganz viel sitzen. So sieht der ein oder andere Arbeitstag im Bürojob aus. Da würde man dann gerne den Schreibtisch gegen ein Bett eintauschen. Wir zeigen Dir heute, wie Du für Deinen Körper basische Arbeitsbedingungen schaffst und voller Tatendrang in und durch den Tag startest.

 

Eines vorweg: DU kennst Dich selbst am besten und Du weißt, was Dir guttut. Betrachte diese Tipps also als Inspiration und mache davon das, was Dir zusagt.  

„Wenn man auf den Körper achtet, geht’s auch dem Kopf besser.“

Jil Sander

Basischer Lifestyle im Büro

Schaffe Platz und Zeit für basische Momente im Arbeitsalltag. Ok, das klingt vielleicht etwas kryptisch, hier die Erklärung dazu: Unter dem basischen Lebensstil verstehen wir den Einklang von Ernährung, Bewegung und Psyche.

 

Eine ausgewogene Ernährung mit vielen basischen Lebensmitteln ist wie Urlaub für den Körper und kann schließlich auch Deine Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen. Regelmäßige körperliche Betätigung, Entspannung und der Blick auf das Positive verschönern den Arbeitstag zusätzlich.

Nachweislich produktiver Dank „gesundem Arbeitsplatz“?

Dieser Frage widmete sich ein Forscherteam aus der Universität im niederländischen Twente, ÄrztInnen und CBRE-ExpertInnen (Recherche-ExpertInnen) im Zuge der Studie „The Snowball Effect of Healthy Offices“. Aus den Studienergebnissen lassen sich 5 Tipps für Deinen Büroalltag ableiten:

1. Mehr Pflanzen im Büro

Je mehr Zimmerpflanzen Deinen Arbeitsplatz begrünen, desto besser fühlst Du Dich. Der Bogenhanf beispielweise zählt zu den Pflanzen, die besonders viel Sauerstoff produzieren.

2. Gute Beleuchtung

Schaffe Dir einen gut ausgeleuchteten Arbeitsplatz. Deine Augen freuen sich über angenehmes Tageslicht.

3. Weniger Sitzen, Mehr Stehen

Steharbeitsplätze tragen nachweislich zur Produktivität bei. Sie sorgen zudem für Abwechslung und einen Perspektivenwechsel auf das ein oder andere knifflige Projekt.

4. Bewegung und Entspannung

Yoga, Meditation oder sonstige körperliche oder seelische Erholungsprogramme sind wie Wellness für Körper und Kopf. Auch während der Arbeitszeit dürfen kleine Auszeiten nicht fehlen. Im Gegenteil, sie bringen den Produktivitätsmotor auf Hochtouren. 

5. Ausgewogene Ernährung

„Wenn man auf den Körper achtet, geht’s auch dem Kopf besser.“ Die deutsche Modeschöpferin Jil Sander trifft mit diesem Zitat genau in’s Schwarze. Der Körper – und schließlich auch der Kopf – freut sich über viel Gemüse und eine abwechslungsreiche bunte Ernährung. Da möchte man im Arbeitsalltag voll durchstarten. Ganz viele basische Rezepte findest Du übrigens hier – perfekt zum Vorkochen.

Basenkur im (Home)-Office

3 basische Bio-Gerichte pro Tag für ein bis zwei Wochen. Während einer Basenkur schenkst Du Deinem Körper überwiegend Gemüse, verzichtest auf zu viele „Sauermacher“ und kannst mit Entspannung und Bewegung Deinem Körper zusätzlich etwas Gutes tun. Wir, die Basenbox, liefern täglich 3 basische Bio-Gerichte an unsere Basenkur-KundInnen in’s Home oder Office. Perfekt, wenn einem die Zeit zum Kochen fehlt.

Das brachte uns auf die Idee, die Basenkur in Wiener Unternehmen zu bringen. Mehr zu unseren Basenbox-Firmenpaketen erfährst Du hier.

Du kannst eine Basenkur übrigens auch selber machen. Hierfür haben wir ein Do-it-yourself-Basenkur-Programm entwickelt. Melde Dich zu unserem Newsletter an, und es wird Dir zugeschickt.

Ich hoffe wir konnten Dir helfen, Deinen Arbeitsalltag etwas basischer zu gestalten. Mehr Wissen rund um das Thema basische Ernährung findest Du in unserem Basenblog, der sich jeden Monat wächst.

5 Tage Basenkur "do-eat-yourself"

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Quelle: https://www.cbre.nl/en/healthy-offices-research

Basenkur – Wie lange? Wie oft?

Mittlerweile haben zahlreiche Menschen das Wort „Basenkur“ schon einmal gehört bzw. sogar auch schon selbst ausprobiert! Das freut uns wahnsinnig, denn als wir vor 5 Jahren die Basenbox gegründet haben, kannte man „basisch“ nur aus dem Chemieunterricht. 

 

– Kann man sich ein Leben lang basisch ernähren?

– Wie lange sollte ich eine Basenkur durchziehen?

– Wie oft im Jahr ist eine Basenkur sinnvoll?

Diesen häufig gestellten Fragen wollen wir heute gemeinsam mit Dir auf den Grund gehen.

Zuerst einmal ist eines wichtig: Wir sind alle individuell! Es gibt nicht DIE Ernährungsform, die für jeden Menschen gleich gut ist. Das macht die Sache nicht unbedingt einfach, aber auf jeden Fall spannend. 😊 Was man aber schon machen kann, ist ein paar Annahmen treffen, die für die meisten Menschen gelten. Wichtig ist hier, dass man sein „Selbstbewusstsein“ schult. Damit meinen wir: Sich seiner selbst bewusst sein. Das bedeutet, dass man die Fähigkeit erlernt, physische und psychische Signale zu erkennen und zu deuten. Gerade beim Thema Gesundheit ist es essenziell zu verstehen, dass DU Dich am besten kennst, am besten spürst und am besten beobachten kannst. Das kann Dir von niemandem abgenommen werden – und das ist auch gut so! Überspritzt gesagt: Wenn Dir von allen Seiten eingeredet wird, dass Paprika gesund ist, Du Dich aber jedes Mal unwohl fühlst, nachdem Du Paprika gegessen hast, dann ist der Paprika für Dich einfach nicht optimal. So einfach ist das 😊.

Basisch? Was bedeutet's?

Bevor wir uns über die Dauer und Häufigkeit einer Basenkur Gedanken machen, wollen wir noch einmal kurz zusammenfassen, was „basisch“ eigentlich bedeutet und worauf es im Groben ankommt.

In der Basenbox versuchen wir das Wort „basisch“ immer synonym für einen basischen Lebensstil zu verwenden. Mit der Ernährung allein kann man schon sehr viel erreichen, aber es ist unheimlich wichtig auch immer die Bewegung und unsere Psyche im Blick zu behalten, wenn es um Gesundheit geht. Gesundheit bedeutet „heil sein“ und „heil sein“ bedeutet „ganz sein“ – deshalb versuchen wir immer einen ganzheitlichen Ansatz zu vermitteln.

Bei uns stehen ganz klar basische Lebensmittel im Vordergrund, aber da der Körper auch Säuren braucht, um reibungslos zu funktionieren, enthalten Basenbox-Produkte auch ausgewählte Zutaten, die nicht basisch sind. Es geht um Vollwertigkeit, um Balance.

Außerdem geht es bei einem basischen Lifestyle um Vitalität und das seelische Wohlbefinden. Der basische Lifestyle beinhaltet daher auch Stressreduktion, gestärktes Bewusstsein, körperliche Bewegung und eine positive Einstellung zum Leben.

Gemüse

Darum geht’s – Pflanzenfressen. So gut wie alle Gemüsesorten sind basisch und dass Gemüse gesund ist, weiß man von der Großmutter – und die hat immer Recht! 😊

Hülsenfrüchte

Sie sorgen für ein hohes Maß an pflanzlichen Proteinen – die ideale Alternative zu tierischem Eiweiß. Proteine brauchen wir zum Aufbau unserer Zellen, Muskeln, Nägel, Haare u.v.m. Zwar sind Hülsenfrüchte nicht basisch, trotzdem sind sie äußerst gesund und daher Teil des Basenbox-Angebots.

Kräuter

Kräuter stecken nicht nur voller Geschmack, sondern voller gesunder ätherischer Öle, Bitterstoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Sie sind das „Salz in der Suppe“ der basischen Ernährung.

Obst

Ähnlich wie Hülsenfrüchte, sind viele Früchte nicht basisch, wegen des hohen Fruchtzuckergehalts. Trotzdem darf man ihre tollen Eigenschaften nicht missen. Sie stecken voller wichtiger Vitamine und Ballaststoffe und sorgen für natürliche Süße.

Vollkorngetreide

Proteine, Mineralstoffe, Vitamine, Ballaststoffe – es steckt voller essenzieller Inhaltstoffe, die der Körper dringend benötigt. Getreide ist nicht basisch, aber so wohltuend, dass es zum Einsatz kommt. Wichtig ist es, zur Vollkornvariante zu greifen und nicht zum klassischen Weißmehl.

Pseudogetreide

Im Gegensatz zum Vollkorngetreide sind die meisten Pseudogetreidesorten basisch. Dazu zählt z.B. Quinoa, Amaranth oder Buchweizen.

Gesunde Öle

Sie werden in der Säure-Basen-Theorie als „neutral“ eingestuft, sind also weder sauer noch basisch und liefern unserem Körper wertvolle Energie, wichtige Fettsäuren und sorgen für eine langanhaltende Sättigung.

Trinken

Ausreichend Flüssigkeit löscht nicht nur unseren Durst, sondern ist gleichzeitig Transportmittel, Lösungsmittel, Reinigungsmittel und Heilmittel.

Nun verraten wir Dir, wie Du mit Bewegung und Psyche den basischen Lifestyle ergänzt. (einfach auf die grünen Balken klicken. Sie klappen dann auf.) 
 

Übungen

Körperliche Aktivität gehört genauso zum Basenlifestyle wie die Ernährung und unsere Psyche. Darum ist es wichtig, auch immer aktiv die Hände und Füße zu verwenden und am besten viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen!

Bewusstsein

Das Bewusstsein und Bewusstmachen ist Voraussetzung für eine Steigerung der Lebensqualität. Wer nicht merkt, nicht spürt und reflektiert, wird sich schwertun, Veränderung wahrzunehmen. Daher ist es wichtig, die Selbstwahrnehmung durch Aufforderung und Analysehilfen zu fördern.

 

Stressreduktion

Stress macht sauer – im wahrsten Sinne des Wortes. Um Stress zu vermeiden und die innere Balance zu fördern, versuchen wir Dir auch immer wieder Methoden zur Stressreduktion zu vermitteln.

Basenkur - einfach erklärt.

Im Zuge einer Basenkur ernährt man sich basenüberschüssig. Das bedeutet, es landen ca. 80 % Basenbilder (Gemüse, Obst, Kräuter …) auf Deinem Teller und ca. 20 % gute Säurebilder (Hülsenfrüchte, Nüsse,…). 3 Mahlzeiten pro Tag, 5 Stunden Pause zwischen den Gerichten, viel Wasser trinken und Zeit für Entspannung und Bewegung. – so sieht eine mehrtägige Basenkur aus. Egal, ob man sie selber macht, also die Gerichte selbst zubereitet (kleiner Tipp: Wir haben ein kostenloses Do-it-yourself-Programm für Dich – dieses findest Du ganz unten) oder sich von uns bekochen lässt.

Eine mehrtägige Basenkur bewirkt Folgendes:

Wie man von 5 Tagen Basenkur profitiert:

Du siehst also, viele Wege führen nach Rom und für jeden ist ein anderer Weg der passendere.

Und wenn Du das Gefühl hast, das ist alles gar nichts für Dich, dann ist das selbstverständlich auch in Ordnung!

Basenkur - Wie lange? Wie oft?

Es gibt Personen, die fühlen sich wohler, Dinge „radikal“ anzugehen. Zu denjenigen passt dann eine 10-tägige Basenkur 3x im Jahr mit täglichem Fitnesspensum und „auferlegten“ Entspannungsübungen viel besser als zu anderen, die es lieber sanft und gemütlich angehen. Für die wiederum eignen sich schon ein paar Basentage häufiger übers Jahr verteilt mehr, um das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.

Ein Leben lang basisch?

Es ist sogar möglich, sich ein Leben lang basenüberschüssig zu ernähren, ohne Angst haben zu müssen, dass einem etwas fehlt – ganz im Gegenteil, man kann gesundheitlich enorm davon profitieren. 😊

Versuche mal für Dich herauszufinden, welcher Typ Du bist. Du wirst sehen, es ist sehr spannend, einfach mal darüber nachzudenken, welche „Gesundheitsstrategie“ am besten zu einem passt. Wer jetzt Lust bekommen hat, ganz tief in dieses Thema einzutauchen, dem haben wir hier ein paar relevante wissenschaftliche Studien über die basische Ernährung aufgelistet. Ein Blick zahlt sich aus!

1. http://www.hudsonvalleyfunctionalmedicine.net/sites/default/files/acidbasebalance.pdf

Acid-Alkaline Blance: Role in chronic Disease and Detoxifiation

Deanna M. Minich, PhD, FACN, CNS and Jeffrey S. Bland, PhD, FACN

 

2. https://www.ernaehrungs-umschau.de/fileadmin/Ernaehrungs-Umschau/pdfs/pdf_2008/01_08/EU01_016_019.qxd.pdf

Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund von Dr. oec. troph. Ute Alexy und Prof. Dr. Remer (2007) DONALD-Studie:

Übersäuerung schadet Knochenstabilität von Kindern und Jugendlichen

 

3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21481501

Diet-induced metabolic acidosis.

Hospital General Juan Cardona, c/ Pardo Bazán s/n 15406 Ferrol, La Coruña, Spain

 

4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3195546/

The Alkaline Diet: Is There Evidence That an Alkaline pH Diet Benefits Health?

Gerry K. Schwalfenberg

Basenkur der Basenbox

Du hast Lust auf basische Entgiftung bekommen? Dann bestell heute Deine Basenkur und erhalte morgen Deine erste Box. Wir beliefern Dich täglich mit 3 frisch zubereiteten basischen Bio-Gerichten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen). Wir empfehlen die Kur für 5-10 Tage zu machen. Ab 10 Tagen gibt es 30 € Rabatt. Mehr Info dazu findest Du hier.

5 Tage Basenkur "do-eat-yourself"

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13 Lebensmittel für Deine basische Einkaufsliste

Wer sich mit der basischen Ernährung noch nicht so viel befasst hat, der denkt vielleicht im ersten Moment: „Das klingt viel zu kompliziert – das fang ich gar nicht erst an!“ Hier können wir aber beruhigen: basisch ist ganz einfach 😊 Und damit Du auch gleich loslegen kannst, haben wir Dir eine basische Einkaufsliste zusammengestellt, die Dich bei Deinem Besuch im Supermarkt begleiten kann.

Eines vorweg: Bei der basischen Ernährung geht es darum, sich großteils (80%) von basischen bzw. basenbildenen Lebensmitteln zu ernähren. Diese stecken voller Nährstoffe und versorgen Deinen Körper mit allem was er braucht. Gute Säurebildner dürfen ebenfalls im Einkaufswagen laden (20%). Hülsenfrüchte und Vollkorn-Getreide gehören beispielsweise zu den guten Säurebildnern. Sie hinterlassen im Körper Säuren und liefern gleichzeitig viele basische Mineralstoffe, die der Körper unbedingt braucht. Lass Dich aber nicht von Zahlen verwirren und hören auf Deinen Körper. Er sagt Dir, was Dir guttut – versuche in Dich hineinzufühlen. Falls Du Dich mehr für das Thema interessierst, empfehlen wir Dir unsere Basenbox-Buch. Die folgende Einkaufsliste ist ein Mix aus Basenbildnern und guten Säurebildner. Viel Spaß beim Shoppen.

13 Lebensmittel für Deine basische Einkaufsliste

1. Gemüse, Obst, Pilze

Alle Farben, alle Formen und am besten bio! Hier gibt es NICHTS, was Du nicht essen solltest. Pack einfach genau das in Deinen Einkaufswagen, dass Dich anhüpft. (Frisch ist hier natürlich das Beste, aber Du kannst auch gerne zu Tiefkühlprodukten greifen – diese enthalten ebenfalls viele Vitamine und Mineralstoffe.)

2. Hülsenfrüchte

Weiße Bohnen, dicke Bohnen, Pferdebohnen, Kidneybohnen, rote Linsen, gelbe Linsen, Belugalinsen, Kichererbsen -> Auch bei den Hülsenfrüchten greif zu dem, was Dich anzieht. Versuche die Hülsenfrüchte aus der Dose eher durch trockene zu ersetzen, weil die Dosenflüssigkeit meistens von minderer Qualität ist. Die trockenen Hülsenfrüchte müssen einfach nach Anleitung gekocht werden.

3. Nüsse, Kerne

Walnüsse, Haselnüsse, Paranüsse, Cashewkerne, Mandeln, Pinienkerne, Sonnenblumenkerne, oder Kürbiskerne. Greife immer zur ungesalzenen, ungerösteten Variante und schon versorgst Du Deinen Körper mit wertvollen Fettsäuren, Vitamine und Spurenelemente.

4. Samen, Sprossen

Leinsamen, Chiasamen, Flohsamenschalen, Sesam, Mungbohnensprossen, Buchweizensprossen, Bockshornkleesprossen u.v.m. Sie liefern jede Menge Ballaststoffe und verfeinern z.B. Dein Müsli am Morgen.

5. Trockenfrüchte 

Rosinen, Datteln, Dörrzwetschgen, Marillen, Cranberrys oder getrocknete Feigen. Trockenfrüchte haben zwar einen hohen Fruchtzuckergehalt, enthalten aber ebenso viele wichtige Mineralstoffe und dürfen deshalb auf jeden Fall in Deine Einkaufstasche.

6. Brot

Vollkorn ist hier Dein Stichwort! Sehr viele Brote bezeichnen sich als „Vollkorn“, enthalten aber einen großen Anteil Weißmehl. Achte hier auf die Zutatenliste und wähle 100% Vollkorn. Dinkel-, Roggen-, Kamut-, Emmer- oder Einkornbrot schmecken himmlisch.

7. Vollkornprodukte, Pseudogetreide

Reis, Dinkel, Roggen, Einkorn, Emmer, Hafer, Quinoa, Amaranth, Buchweizen, Hirse, Maisgries (Polenta). Greife auch hier immer zur Vollkornvariante und dann kannst Du entweder einfach das ganze Korn zubereiten, oder suchst z.B. nach Nudeln in diesen Varianten. Auch Vollkornmehle eignen sich hervorragend, um selbst Pizzateig herzustellen, oder eigenes Brot zu backen.

8. Pflanzliche Milchprodukte 

Milchprodukte aus tierischen Quellen sind nicht basisch. Deshalb kannst Du versuchen auch einfach mal zu Pflanzenmilch zu greifen. Hafermilch, Mandel-, Haselnuss- oder Sojamilch sind nicht nur viel basischer, sondern schmecken auch köstlich. Hier gibt es mittlerweile sogar schon „Schlagobersersatz“ zum Kochen, bzw. herrliche Joghurtalternativen.

9. Aufstriche, Dips

Versuche Dich auf die pflanzlichen Varianten zu konzentrieren. Ein Aufstrich ist entweder kinderleicht selbstgemacht, oder Du probierst es mal mit Humus, Gemüsedips oder Kräuterpesto (auch hier gilt: so natürlich wie möglich und am besten ein Pesto ohne Käse). Wir haben auch ein paar Aufstrich-Rezepte für Dich: Erbsen-Zucchini-Aufstrich, Belugalinsen-Aufstrich

10. Saucen, Pestos

Am besten wäre es natürlich, wenn Du Dir Deine Saucen selbst zubereitest, aber hier soll es ja um „unkompliziert“ und „alltagstauglich“ gehen, deshalb kannst Du ruhig auch zu fertigen Bio-Tomatensaucen oder Kräuterpestos greifen. Sie helfen Dir, Deine Speisen zu verfeinern.

11. Öle, Fette

Kaltgepresste Pflanzenöle sind hier besonders wichtig! Lege Dir eine breite Palette davon zu, sodass Du zuhause immer aus einer großen Auswahl wählen kannst. Die Pflanzenöle sollten eher nicht zum Kochen verwendet, sondern besser danach über die Gerichte geträufelt werden. Olivenöl, Kürbiskern-, Lein-, Walnuss-, oder Hanföl versorgen Dich mit den besten Nährstoffen.

Zum Braten kannst Du Dir Kokosöl, Ghee oder auch Sonnenblumenöl besorgen. Diese Fette sind sehr hitzebeständig und eignen sich hervorragend zum Kochen.

12. Essig

Naturtrüber Apfelessig wirkt besonders basisch und hat viele gesundheitsfördernde Eigenschaften. Aber auch ein Balsamicoessig (obwohl er etwas mehr Zucker enthält) kann Deine Speisen köstlich schmecken lassen.

13. Kräuter und Gewürze

Auch hier gibt es keine „DONTs“. Mit unterschiedlichen Kräutern und Gewürzen verzauberst Du nicht nur geschmacklich jede Speise, sondern gibst ihr auch noch den absoluten Gesundheitskick.

Das sind jetzt mal die Grundlage, die Du immer Zuhause haben kannst. Damit das alles noch praktischer wird, haben wir Dir eine Liste zum Ausdrucken zusammengestellt, die Du einfach in Deiner Geldbörse „wohnen“ lassen kannst.

Mit diesen Lebensmitteln kannst Du Dir nach Lust uns Laune Gerichte zaubern. Ein paar Rezeptinspirationen findest Du hier. Pssst: In unserem Newsletter gibt’s jedes Monat ein neues Rezept. 

Hier Einkaufsliste downloaden

In der Einkaufsliste findest Du eine genauere Auflistung von Basenbildnern und guten Säurebildnern. Einfach downloaden, ausdrucken und einkaufen. 🙂 

Basenkur in Wien

Keine Lust auf Einkaufen und Kochen? Kein Problem. Wir, die Basenbox, zaubern aus ganz viel Gemüse täglich 3 basische Bio-Gerichte (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) und bringen sie vor Deine Haustüre. So kannst Du Deinen Körper entgiften, Deine Nährstofftanks aufladen und die Fettverbrennung ankurbeln. Der Körper wird es lieben. Alle Infos dazu findest Du hier.

6 Tipps, damit Kinder mehr Gemüse essen

Gemüse, Gemüse, Gemüse! Schon für uns Erwachsene ist es manchmal schwer, ausreichend Gemüse zu essen. Wie sollen wir dann als gutes Beispiel vorangehen, wenn es um den Gemüsekonsum unserer Kinder geht?

Wir haben heute ein paar ganz einfache Ernährungstipps für Dich, wie Dir das im Handumdrehen gelingt und als kleine Nebenwirkung wirst Du sehen, dass auch Dein eigener Gemüsekonsum automatisch in die Höhe schnellt. 😊

Zuerst wollen wir noch einmal die Wichtigkeit von Gemüse herausstreichen. Bei uns Europäern wird Gemüse ja meistens ein bisschen stiefmütterlich behandelt, weil es fast immer als „Beilage“ tituliert wird. Gemüse hat aber im Vergleich zu jeder anderen Lebensmittelkategorie so unglaublich viele positive Eigenschaften zu bieten: Es ist möglich ausschließlich mit Gemüse seinen kompletten Nährstoffbedarf zu decken. Darunter fallen alle Vitamine und Mineralstoffe, ausreichend Eiweiß, gesunde Fette, Ballaststoffe, komplexe Kohlenhydrate und sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Fähigkeiten findet man sonst in keiner Nahrungsmittelkategorie.

 

Wieso fällt uns das Gemüseessen aber so schwer?

Weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist! Wir haben uns daran gewöhnt, dass Gemüse eine Beilage ist. Aber das schöne ist, dass wir auch hier ganz leicht alte Muster verändern können – wenn wir das wollen … 

Kinder sind Nachmacher – im positivsten Sinn! Sie studieren akribisch die Mimik, Gestik und das Verhalten ihres Gegenübers und versuchen es nachzuahmen. Wer denkt, ein 2-jähriges Kind bekommt eh nicht so viel mit – der irrt! Gerade in diesem Alter wird das gesamte Umfeld gescannt, gespeichert, analysiert und kopiert. Als Eltern darf man deshalb immer mit bestem Beispiel vorangehen. 😊

Und genau dieses Verhalten kann man sich zu Nutze machen, wenn es um’s „Gemüseessen“ geht. Hier kommen ein paar kleine Tricks, wie gesunde Lebensmittel zur puren Freude für Kinder werden:

6 Tipps - So werden die Kleinen zu Gemüseessern

1. Viele, viele bunte Formen

Kinder lieben Farben (da hat man bei Gemüse schon mal einen enormen Vorteil, denn das gibt es in absolut allen erdenklichen Farben) und Formen. Wenn es jeden Tag gewürfelte Karottenstückchen zum Essen gibt, dann wird das irgendwann eintönig und langweilig. Darum ist ein ganz einfacher Tipp: Verschiedene Formen. Würfeln, Spalten, Kreise, Spiralen, Raspeln, Quadrate, Streifen oder Dreiecke. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn es um Formen geht. Du wirst sehen: Dein Kind fängt automatisch an mehr Interesse am Gemüse zu zeigen, sobald es aufregende bunte Formen auf seinem Teller findet.

2. Binde Deine Kinder in die Vorbereitungen ein

Wenn es um Kochen und Kinder geht, dann denkt man schnell einmal an Gefahr. Messer, heiße Temperaturen und schwere Gegenstände lassen uns dazu tendieren, die Kinder möglichst aus der Küche fernzuhalten. Dabei vergisst man gerne, dass es unzählige total sichere Möglichkeiten gibt, die Kleinen in der Küche zu integrieren:

Sie könnten helfen, die Lebensmittel aus dem Kühlschrank zu holen, sie von der Verpackung zu befreien, sie in eine Schüssel zu geben, abzuwaschen oder zu trocknen, den Knopf am Mixer zu betätigen, oder den Kochlöffel zu halten. Diese Kleinigkeiten führen dazu, das Interesse des Kindes für die Nahrungsmittel zu wecken. Je intensiver sich ein Kind mit einem Lebensmittel beschäftigt hat, desto höher ist die Chance, dass es auch Lust entwickelt, dieses zu essen.

3. Ready-to-eat

Manchmal muss es richtig schnell gehen! Jeder weiß, dass es hin und wieder nur einen Bruchteil von Sekunden dauert, bis aus einem harmonischen Spiel unter kleinen Geschwistern plötzlich ein hysterischer Mini-Krieg entfacht wird. Essen kann da Wunder bewirken, um die Kleinen etwas abzukenken. Wer dann erst anfangen muss Orangen zu schälen, oder Gemüse zu waschen und zu schneiden, der verliert wertvolle Sekunden 😊 Deshalb kannst Du in Deinem Kühlschrank einfach immer ein paar vorgeschnittene Obst und Gemüsesticks aufbewahren und die als „Wunderwaffe“ einsetzen.

4. Immer zuerst Gemüse anbieten

Kinder sind immer hungrig. Und das ist auch gut so, denn was so ein kleiner Kinderkörper zu leisten hat, erfordert enorm viel Energie. Da ist es hilfreich diese Energie in Form von gesunden Lebensmitteln zur Verfügung zu stellen. Anstatt allgemein zu fragen: „Worauf hättest Du denn Lust?“ könntest Du die „Wie wär’s mit einem Karotten-Männchen“-Strategie ausprobieren. Biete Deinen Kindern einfach immer zuerst die gesunden Dinge an und Du wirst sehen, das sich ganz schnell herauskristallisiert, dass sie diese Lebensmittel lieben.

5. Vorbildfunktion

Wie schon erwähnt, versuchen Kinder immer alles nachzuahmen. Wenn Du also zum Gemüsejunkie mutierst, werden es Dir Deine Kinder nachmachen. Setz Dich beiläufig beim Spielen neben sie und iss genüsslich ein paar Apfelschnitzen, Gurkenscheiben oder Karottensticks. Es wird nicht lange dauern und sie werden mit Begeisterung mitmachen!

6. Smoothies

Durch die natürliche Süße ist es meistens nicht so schwer die Kleinen zum Obstessen zu überreden. Bei Gemüse sieht es da oft schwieriger aus. V.a. Lebensmittel wie Spinat, Sellerie oder rote Rübe zählen nicht sofort zu den Lieblingsspeisen von Kindern. Hier kannst Du probieren in einen Obst-Smoothie einfach ein paar Gemüsestücke mitzuverarbeiten. So erhalten sie eine enorm große Nährstoffvielfalt!

Diese Tipps sind kinderleicht und können kleine Wunder bewirken! Probiere es einfach mal aus und finde heraus, welche Methoden bei Deinen Kindern am besten funktionieren. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass sich die ganze Familie gesünder ernährt. 😊

Basenkur für die Großen

Die wunderbaren Vorteile der Gemüsewelt sollen nicht nur Kinder, sondern auch die Erwachsenen genießen. Wir, die Basenbox, zaubern aus ganz viel Gemüse täglich 3 basische Bio-Gerichte (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) und bringen sie vor Deine Haustüre. So kannst Du Deinen Körper entgiften, Deine Nährstofftanks aufladen und die Fettverbrennung ankurbeln. Der Körper wird es lieben. Alle Infos dazu findest Du hier.

Wir packen aus! Plastikverpackungen – muss das sein?

Plastikverpackungen von Lebensmitteln ist ein heiß diskutiertes Thema. Zurecht. Doch die Diskussion darüber ist komplexer, als sie vielleicht auf den ersten Blick scheint. Denn ja, Plastikmüll ist ein globales Problem. Aber die einen sagen, sie seien wichtig im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung und Haltbarkeit. Andere betonen, dass sie massiv für eine Zerstörung der Umwelt verantwortlich sind.

 

Die KollegInnen vom digitalen Bauernmarkt – markta – haben diesen Streitpunkt genauer unter die Lupe genommen und sich die Fragen gestellt: Ist Plastik per se eigentlich schlecht oder gibt es auch Gründe, welche in gewissen Fällen für eine Plastikverpackung sprechen? Ein kleiner Faktencheck, rund um Plastikverpackungen!

Ist Plastik immer sinnvoll?

Tagtäglich sind zahlreiche Lebensmittelhändler aber auch nachhaltige Startups mit dem Thema Plastikverpackungen konfrontiert. Grundsätzlich wird bei nachhaltigen Unternehmen (so wie Basenbox, markta.at, …)  natürlich das Prinzip so wenig Plastik wie möglich (und so viel wie nötig) verfolgt. Denn leider ist es nun mal so, dass kritische Lebensmittel in einer alternativen Verpackung einfach nicht so lange halten oder den Transport weniger gut überstehen, wie sie dies in einer Plastikverpackung tun. Denn ganz besonders bei Gerichten, welche ohne Zusatzstoffe, Geschmacksverstärkern oder ähnlichem – also ganz natürlich – gekocht werden, ist es nicht so einfach eine lange Haltbarkeit mit alternativen Verpackungen zu gewährleisten.

Daher gilt es immer abzuwägen: In welchen Fällen braucht man eine Plastikverpackung, weil die Haltbarkeit der Lebensmittel dadurch eindeutig verlängert wird. Bei sinnvollem Einsatz von (Plastik )Verpackungen ist, in Summe, der ökologische Fußabdruck oft kleiner als bei unverpackten Lebensmitteln. Das zeigen Ergebnisse des qualityaustria Lebensmittelforum in Wien.1

Ab und zu macht es Sinn auf eine Plastikverpackung zurück zu greifen, das sind die Gründe:

Plastikvermeidung und Lebensmittelverschwendung: ein schmaler Grat

Schlussendlich liegt die Umwelt und Nachhaltigkeit uns kleinen Startups am Herzen und wir setzen alles daran, Plastik so gut wie möglich zu vermeiden. Dies gelingt mit Alternativen aus Papier, Karton, biologisch abbaubaren Stoffen schon ganz gut.

 

Allerdings fällt es oftmals nicht ganz so leicht eine Alternative zu finden. Denn wenn ohne Zusätze und rein natürlich gekocht wird, kann sich die Lagerdauer und Haltbarkeit der Produkte, aufgrund anderer Verpackungen, enorm verkürzen und somit zu mehr Abfällen und Lebensmittelverschwendungen führen und das soll auf jeden Fall vermieden werden.

markta.at

Du willst nachhaltig, direkt vom Bauernhof und möglichst frei von Plastik einkaufen, dann schau doch mal bei markta.at vorbei und lass Dir Deinen Einkauf direkt vor die Haustüre liefern. Mit dem Code „markta-basenbox“ bekommst Du -5€ auf einen Einkauf ab 50€. 

Quelle:

1. Qualityaustria, 11. qualityaustria Lebensmittelforum in Wien, 2019: (In Plastik) Verpackte Lebensmittel haben oft einen besseren CO2-Footprint als unverpackte, In: https://www.qualityaustria.com/news/in-plastik-verpackte-lebensmittel-haben-oft-einen-besseren-co2-footprint-als-unverpackte/ (20.09.2019)

Kann Ernährung bei Allergien helfen?

In den letzten 20 Jahren haben Allergien einen regelrechten Aufschwung erlebt und es gibt heftige Diskussionen über dieses Problem. Die Argumente reichen von „Früher hat man Allergien einfach noch nicht als solche erkannt“, über „Unser heutiger Lebensstil mit Stress, ausgelaugten Böden und Umweltverschmutzung fördert Allergien“ bis hinzu „Bei mir liegt das einfach in der Familie“.

Wir wollen das Thema heute aus ernährungswissenschaftlicher Sicht etwas näher beleuchten.

5 Fragen - 5 Antworten

1. Symptome bei ernährungsbedingten Allergien?

Allergien gehen Hand in Hand mit Hautveränderungen, einer Verengung/ Verstopfung der Nasennebenhöhlen, der Nasenpassage und der Lunge. Bei Menschen mit einer chronischen Verengung und wiederkehrenden Atemwegsbeschwerden, werden die Symptome bei saisonalen Allergien noch verschlimmert.

2. Was hat Milch damit zu tun?

Es gibt Versuche, bei denen man Milchprodukte aus der Ernährung der TeilnehmerInnen gestrichen hat und so eine Verbesserung der Nasennebenhöhlenbelüftung und Atemwege erzielen konnte.

In einem Artikel im Journal of The American Medical Association von 1966 heißt es: 4 Kinder mit häufig wiederkehrendem Schnupfen und Bronchitis wurden untersucht. Jedes Kind hatte 1 Elternteil mit denselben Symptomen. Weitere 4 von insgesamt 11 Geschwistern waren ebenfalls von den gleichen Symptomen betroffen. Alle 4 Studienteilnehmer, plus deren betroffene Elternteile und Geschwister konnten nur durch das Weglassen von Kuhmilchprodukten von ihren Symptomen befreit werden.

Achtung: Das bedeutet im Umkehrschluss nicht unbedingt, dass jeder Patient mit Nasennebenhöhlenproblemen durch das Weglassen von Milchprodukten geheilt werden kann, aber die Ergebnisse sollten Anlass dafür sein, der Sache näher auf den Grund zu gehen. Natürlich ist die Anzahl der Studienteilnehmer hier mehr, als überschaubar, dennoch ist die Symptombefreiung bei 100% der Patienten signifikant.

3. Was haben Allergien mit dem Immunsystem zu tun?

Der amerikanische Arzt Dr. Michael Hollie (Allergologe und Immunologe am Hamilton Medical Center) sprach in einem Interview über seine Erfahrungen:


 „Meine Praxisbeobachtungen decken sich mit dem JAMA Artikel von 1966. Viele Patienten erleben eine signifikante Verbesserung ihrer Symptome, wenn sie Milchprodukte für eine Zeit lang aus ihrer Ernährung streichen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Symptome einen allergischen oder nichtallergischen Ursprung haben. Darum ermutige ich meine Patienten einfach einmal auszuprobieren Kuhmilch z.B. durch Pflanzenmilch zu ersetzen. Bei Patienten, die über häufige Krankheitsanfälligkeiten klagen, erheben wir einen Immunstatus, die psychische Befindlichkeit, wir erkundigen uns über äußere Umweltfaktoren, und v.a. den Ernährungsstatus. Auch hier ist eindeutig eine Korrelation zwischen einer unausgewogenen Ernährungsweise, geprägt von nährstoffarmen Lebensmitteln, viel Zucker, gesättigten Fetten, wenig Gemüse oder Obst und einem schwachen Immunsystem zu erkennen.“

 

 

Es gibt also unglaublich viele Indizien, die dafür sprechen, dass man sich bei einer Allergie nicht gezwungenermaßen seinem Schicksal ergeben muss, sondern schon durch ein paar kleine Schrauben sehr viel verändern kann.

Als Basenbox dürfen wir täglich genau solche Erfahrungen machen, worüber wir unendlich dankbar sind. Wir wissen: Die Art und Weise, wie wir uns ernähren hat auf allen Ebenen einen Einfluss auf uns.

 

Vergiss nicht: Niemand kennt Dich so gut, wie Du Dich selbst. Niemand kann besser in Dich hineinsehen als Du selbst. Und niemand kann Dinge besser zum Positiven verändern als Du selbst! Du bist Dein innerer Arzt! Dein Körper spricht ständig mit Dir: Hör ihm zu, damit Du verstehst, was Dir guttut! 🙂 

4. Ballaststoffreiche Kost als Lösung?

Eine weitere Studie an Mäusen hat ergeben, dass eine ballaststoffreiche Ernährung signifikante Unterschiede des Darmbakterienmilieus, der Immunzellenantwort und bei allergischen Reaktionen auf Lebensmittel im Vergleich zu einer ballaststoffarmen Ernährung gezeigt hat. Ein hoher Ballaststoffkonsum ist die Nahrungsgrundlage unserer guten Darmbakterien, die wiederum die Widerstandskraft unseres Immunsystems stärken, welches uns vor Allergien schützt.

Auch bei Frauen hat die Einnahme von probiotischen Darmbakterien während der Schwangerschaft zu einer Reduktion von allergischen Hautreaktionen beim Kind geführt. Es gibt also eindeutige Anhaltspunkte, dass unsere Ernährungsweise einen Einfluss auf die Entwicklung von Allergien hat. Leider mangelt es jedoch an Studien, die tiefer in die Materie eindringen. 

5. Was Du selbst bei Allergien tun kannst?

Wir wollen Dir zum Schluss noch ein paar Tipps mitgeben, die Du in Deinen Alltag einbauen kannst, wenn Du an einer Allergie leidest:

Wir wissen, dass jede Umstellung v.a. am Anfang mit viel Aufwand verbunden ist und es auch Geduld braucht, bis sich neue Gewohnheiten etabliert haben. Deshalb sei nicht zu streng mit Dir und versuche Schritt für Schritt die Dinge in Deinem Leben zu verändern, die Du schon immer ändern wolltest. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert!

Basenkur - ganz ohne...

… Gluten oder tierische Produkten möglich. Wir, beliefern Dich täglich mit 3 basischen Bio-Gerichten. Das tut dem Körper gut und überschüssige Säuren können abtransportiert werden. Die Basenkur gibt es in ganz Wien  und wird Dir vor Deine Haustür oder an Deinen Arbeitsplatz geliefert. Nach ein paar Tagen beginnt der Körper zu entgiften, den Nährstofftank aufzuladen und die Fettverbrennung anzukurbeln.

Basische Ernährung – nachhaltig zum Wohlfühlgewicht

Radikale Diäten mit kurzfristigen Erfolgen und Jojo-Effekten – das ist nicht nur frustrierend, sondern auch nicht gut für Deinen Körper. „Nachdem Gewichtszunahme meistens nicht nur mit Bewegungsmangel, sondern oft mit dem Griff zu ungesunden Lebensmitteln einhergeht, hat Übergewicht bei fast allen Menschen dieselbe Ursache: ÜBERSÄUERUNG.“, so Ernährungswissenschaftlerin Philippa.

Gewichtszunahme durch Übersäuerung?

Lebensmittel wie Fast Food, viel Fleisch, Weizenprodukte, Softdrinks, wenig Bewegung und Stress hinterlassen Säuren in unserem Körper. Diese Säuren müssen durch Basen neutralisiert werden, damit die unterschiedlichen pH-Milieus in unserem Körper konstant gehalten werden können. Stehen nicht genug Basen zur Verfügung, werden sie entweder den Knochen, Muskeln und Geweben geraubt, oder es werden Fettzellen produziert, die die Säuren umschließen, um so die Organe vor der Säureflut zu schützen. Die Folge: Gewichtszunahme.

Abnehmen mit basischer Ernährung?

Unser Körper liebt Basen. Hat er zu viele Säuren in Fettzellen eingeschlossen, werden diese durch basische Kost wieder aufgelöst. Mit basischen Lebensmitteln können Säuren also ausgeglichen und Fettzellen abgebaut werden. So purzeln die Kilos oft ganz automatisch. Im Idealfall schenkst Du Deinem Körper ca. 80 % basische und 20% gute säurebildende Nahrungsmittel – das ist die sogenannte 80/20-Regel.

Die 80/20 - Regel

Bei der basischen Ernährung geht es grundsätzlich darum, sich ausgewogen zu ernähren. Dabei liegt der Fokus auf hochwertigem Obst und Gemüse, Sprossen, Hülsenfrüchten, Samen, Nüssen und Vollkorn-Getreide.

Es gilt die Grundregel: 80 % basenbildende Lebensmittel, 20 % säurebildende Lebensmittel – So hältst Du Deinen Säure-Basen-Haushalt in Balance. Am besten greift man neben viel buntem Gemüse zu guten Säurebildnern und achtet darauf, die schlechten Säurebildner nicht so oft auf den Teller oder ins Glas zu lassen. ☺ Was basisch oder sauer macht, findest Du hier: 

Basische Lebensmittel

– Gemüse

– Salate

– ausgewähltes Obst (Ananas, Äpfel, Bananen, Birnen, Erdbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, Kiwis, Mangos, Melonen, Nektarinen, Oliven, Orangen, Pfirsiche, Pflaumen, Weintrauben, Zitronen, …)

– Sprossen und Keime

– Kräuter & Gewürze

Neutrale Lebensmittel

– Butter

– Ghee

– Olivenöl

– Mandelöl

– …

Gute Säurebildner

– Hülsenfrüchte

– Vollkorngetreide (-produkte)

– Hirse und Vollkornreis

– Pseudogetreide (z.B. Quinoa, Buchweizen)

– Hafer

– Nüsse

– Ölsaaten (Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Sesam etc.)

Schlechte Säurebildner

– Wurst

– Fisch

– Milch und Milchprodukte

– Softdrinks

– Süßigkeiten

– Zucker

– Chips & Co

– Alkohol

– Kaffee

– Kohlensäurehaltige Getränke

– Weißmehl

5-10 Tage Basenkur – Fettverbrennung ankurbeln

 

3 Mahlzeiten pro Tag, 5 Stunden Pause zwischen den Gerichten, viel Wasser trinken, viel Platz für Gemüse am Teller und Zeit für Entspannung und Bewegung. – so sieht eine mehrtägige Basenkur aus und sie…

Hol Dir unser kostenloses “Do-eat-yourself” 5-Tage-Basenkur-Programm. Oder Du lässt Dich von uns bekochen. Wir bieten Basenkuren in ganz Wien an – täglich werden Dir 3 frisch zubereitete basische Bio-Gerichte geliefert (nachhause oder ins Büro). Mehr Info dazu findest Du hier.

„Ich habe schon 12 kg mit eurem tollen Essen abgenommen. (in 1,5 Monaten) Danke für alles! Ich bin total happy mit dem köstlichen Essen und euren tollen Support.“
Basenkur-Teilnehmerin

 

„Euer Essen schmeckt mir jeden Tag auf’s Neue! 8 kg Gewichtsabnahme (in 1 Monat), mehr Energie, ein großer Wohlfühlfaktor sind bei schmackhaftem Essen ein Hammer. Danke.“

Basenkur-Teilnehmerin

Basenkur im Profisport – 10 Fragen an Daniel Luxbacher

Basenkur im Profisport? Daniel Luxbacher, Profifußballspieler der österreichischen Bundesliga im Verein SKN St. Pölten testete 10 Tage unsere Basenkur. Täglich wurden er und seine Frau mit jeweils 3 basischen, frisch zubereiteten Bio-Gerichten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) beliefert.
 
Wie es ihm dabei ergangen ist und wie sich die Kur auf seine sportliche Leistung ausgewirkt hat, erfährst Du hier.

10 Fragen über 10 Tage Basenkur

1. Vielleicht kannst Du uns zu Beginn erzählen, wie Dein Alltag aussieht, damit wir uns vorstellen können, wie Du Training und Familie unter einen Hut bekommst?

Mein Alltag startet meistens gegen 7 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück. Anschließend bringe ich unsere große Tochter Maja in den Kindergarten und meine Frau kümmert sich um unsere Jüngste. Danach fahre ich mit der U-Bahn bzw. Zug nach St. Pölten zum Training. Unsere Trainingseinheit dauert meistens 1 ½ Stunden – danach geht es wieder zurück nach Wien, wo ich Maja gleich direkt aus dem Kindergarten abhole. Gegen 18:30 wird gemeinsam abendgegessen und dann bringen wir die Kleinen ins Bett. Um 20:00 startet für meine Frau und mich der Feierabend. 

2. „Gurkerl“, „Bananen“ und „faul“ sind ja Themen, die unsere beiden Welten schon mal sehr verbinden. Wie war die Basenkur für Euch? War alles eher neu, oder seid ihr es gewohnt so ähnlich zu essen?

Die Kur an sich war für uns beide etwas relativ Neues,  jedoch waren einige Gerichte bereits bekannt (vor allem die Frühstücksvarianten).

3. Hast Du als Profisportler strenge „Auflagen“, wie Du Dich ernähren sollst? Bzw. gibt es einen Ernährungsberater/ -mediziner bei Euch im Verein, der sich um Euren Ernährungszustand kümmert?

Auflagen gibt es bei uns keine, jedoch sollte jedem Profisportler bewusst sein, wie wichtig die Ernährung ist. Einen Ernährungsberater an sich haben wir nicht im Verein, aber unser Fitnesstrainer kennt sich sehr gut aus.

4. Hattest Du Hunger während der Basenkur? Als hochaktiver Mensch hast Du schon mal einen sehr hohen Grundumsatz und dann kommt natürlich noch Dein Leistungspensum dazu. Wie kamst Du mit den Portionsgrößen zu Recht?

Zu Beginn der Kur hatte ich schon Hunger, aber es wurde von Tag zu Tag besser und ich habe mich relativ schnell an die Portionsgrößen gewöhnt. Zwischendurch habe ich bei allzu großem Hunger eine Banane oder Apfel verspeist. Gegen Ende der Kur hat sich mein Körper dann auf den Rhythmus und das basenüberschüssige Essen eingestellt.

Lux und Lisa mit Basenkur-Boxen

5. Während der Basenkur gibt es ja ein paar „Regeln“, die man optimalerweise einhalten sollte, um den größtmöglichen Kurerfolg zu erzielen. Wie war das bei Dir? Ist es Dir leichtgefallen, die 5h Pause zwischen den Mahlzeiten einzuhalten?

Das „Schlimmste“ an der Kur war für mich persönlich der Kaffeeentzug, da ich normalerweise viel Kaffee trinke. Die 5 Stunden Pause habe ich versucht, so gut wie möglich einzuhalten, was mir anfangs schwer viel aber auch mit der fortlaufenden Kur besser wurde. Diesen 5 Stunden Rhythmus beizubehalten ist auf jeden Fall eine Option für die Zukunft.

6. Wie sah es mit Deiner Leistung aus? Hast Du einen Unterschied gemerkt? Gab es Tage, an denen Du nicht so fit warst wie normalerweise oder auch Tage, an denen Du Dich sogar besonders kräftig gefühlt hast?

Meine Leistungsfähigkeit hat die Kur nicht negativ beeinflusst, ganz im Gegenteil gegen Ende habe ich mich richtig gut und fit gefühlt.

„…habe ich mich richtig gut und fit gefühlt.“

7. Hast Du einen Unterschied in Deiner Regenerationsfähigkeit gemerkt?

Mir ist vor allem aufgefallen, dass ich früher als sonst ins Bett gegangen bin und leichter bzw. schneller eingeschlafen bin.

8. Was hat Euch besonders gut gefallen/geschmeckt?

Besonders gut gefallen haben mir die Briefe mit den Informationen zu den einzelnen Gerichten. Meine Lieblingsgerichte waren die Eintöpfe, die meiner Frau die Frühstücksvarianten (vor allem Porridge).

9. Was ist das Erste, was Du nach der Kur gegessen hast?

Schnitzel von der Mama. 😊

10. Kannst Du die Basenkur anderen (Profi)SportlerInnen empfehlen und was ist Dein Fazit nach dieser Erfahrung?

Ich würde diese Kur weiterempfehlen, jedoch glaube ich, dass es wichtig ist, den Zeitpunkt genau und gut überlegt zu wählen (Vorbereitung auf eine neue Saison). Mein Fazit nach dieser Kur ist, dass es eine super Challenge war und ich einiges an Erfahrung und neuen Rezepten mitgenommen habe. Vielen Dank, dass wir die „Versuchskaninchen“ sein durften!

Lieber Daniel, DANKE für Deine ehrlichen Antworten! DANKE, dass Lisa und Du so tolle „Versuchskaninchen“ wart. Wir wünschen Euch von ganzem Herzen nur das Beste für die Zukunft und Dir natürlich ganz viel Erfolg in Deiner Fußballkarriere.

Lust auf Basenkur?

Teste auch Du eine Basenkur und gönne Deinem Körper eine basische Auszeit. Täglich wirst Du mit 3 basischen, frisch zubereiteten Bio-Gerichten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) beliefert. So startest Du einen Entgiftungsprozess, kurbelst die Fettverbrennung an, versorgst Deinen Körper mit wichtigen Nähstoffen und stärkst Dein Immunsystem. 

Basisch auf’n Berg

Gerlinde Kaltenbrunner, Profibergsteigerin aus Passion (14 bestiegene Achttausender) und Fan der pflanzlichen, basischen Ernährung im Gespräch mit der Basenbox. Gerlinde teilte mit uns ihre Erfahrungen und Tipps für mentale und körperliche Gesundheit. Hier erfährst Du außerdem, was die Profibergsteigerin von der basischen Ernährung und dem Protein-Hype hält.

Schon seit Deiner Jugend bist Du bei jeder Gelegenheit in den Bergen unterwegs. Was haben Dich die schlafenden Riesen im Laufe Deines Lebens gelehrt?

Berge verändern sich ständig. Ich habe schon in jungen Jahren erfahren, dass sie lebendig und ständig in Bewegung sind. Das lehrte mich aufmerksam, präsent und konzentriert zu sein, auch wenn ich den Weg schon kenne. Gleich zu Beginn, bei meiner ersten 8000er Expedition zum Broad Peak in Pakistan, habe ich verstanden, dass eines vom Wichtigsten ist, in meinen Körper hinein zu spüren, ihn achtsam wahrnehmen und auf eventuelle Warnsignale zu achten. Dazu kam höchste Aufmerksamkeit und Konzentration bei jeder Bewegung…eine kleine Unachtsamkeit kann in dieser Höhe sehr ernsthafte Konsequenzen mit sich ziehen. Geduld, Disziplin, Selbstreflexion, Ruhe bewahren in schier ausweglosen Situationen, und Vertrauen in die eigene Intuition sind weitere Aspekte, die sich durch das Bergsteigen in mir integriert haben.

Bis heute bist Du die eine der wenigen Frauen der Welt, die es geschafft hat, alle Achttausender ohne zusätzlichen Sauerstoff und ohne Hochträger zu besteigen. Was war Deine Motivation bzw. woher hast Du die Kraft und den Willen dafür bekommen?

Die Motivation entstand aus der tiefen inneren Begeisterung fürs Bergsteigen und vor allem für die hohen Berge. Das an den hohen Bergen unterwegs sein erfüllte mich zutiefst. Daraus entstand automatisch der Wille mich bestmöglich vorzubereiten, um ganz in meine Kraft zu kommen und das wiederum hat mich auch mental sehr gestärkt.

Wer in der Lage ist, solche Leistungen zu vollbringen, der muss mit dem eigenen Körper, Geist und Seele besonders im Einklang sein. Wahrscheinlich kann man auch nur dann mit der Natur im selben Rhythmus schwingen. Wie gelingt Dir das?

Das hat sich im Laufe der Expeditionen mehr und mehr entwickelt. Vor allem konnte ich feststellen, dass ich mit der Umstellung auf gesunde vegane Ernährung und dem Integrieren von Meditation, noch mehr in meine Kraft gekommen bin, insgesamt fokussierter sein kann und sich ein noch feineres Gespür für mich und mein gesamtes Umfeld entwickelt hat. Ohne mich im Einklang mit der Natur zu bewegen wären meine Expeditionen sicher nicht so positiv verlaufen.

Was geht einem durch den Kopf, wenn man so einen gigantischen Berg mit all seinen wunderschönen, aber auch (für uns Menschen) unberechenbaren Gesichtern unversehrt bestiegen hat und oben auf der Spitze steht?

Wirklich bestiegen haben wir den Berg immer erst, wenn wir wieder gesund und gut im Basislager angekommen sind. Es ist immer tiefe Dankbarkeit und große Freude, die im Vordergrund steht.

Über Basen & Proteine

Du ernährst Dich vegan und beschäftigst Dich viel mit der basischen Ernährung. Diese Lebensweise ist im Profisport noch eher unverbreitet. Wie geht das zusammen?

Es entdecken mehr und mehr Spitzensportler welche positiven Auswirkungen die gesunde vegane Ernährung auf den Körper und die damit verbundene Leistung und auch auf den Geist hat.

Im Moment erleben wir einen regelrechten Protein-Hype. Viele Menschen fragen sich sicher, woher eine vegane Hochleistungssportlerin ihre Proteinquellen bekommt, und ist das überhaupt auf natürliche Weise möglich, oder braucht man dafür Nahrungsergänzungsmittel?

Protein wird aus meiner Erfahrung etwas überbewertet. Wir benötigen sicher weniger als von der WHO empfohlen. Zudem ist in der pflanzlichen Ernährung mehr als genug Protein enthalten, wo man es gar nicht vermutet, sei es in grünen Blattgemüsen, auch in Kartoffeln und natürlich in den unterschiedlichsten Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen, Sprossen usw.

Auch Yoga und Meditation spielen eine große Rolle. In welchen Situationen praktizierst Du es und was gewinnst Du dadurch für Dein Leben?

2003 kam ich das erste Mal selbst mit Mediation in Berührung und wurde mehr und mehr Bestandteil meiner täglichen Routine. Seit nun schon vielen Jahren ist Yoga und Mediation für mich nicht mehr wegzudenken. Diese Praxis zentriert mich und lässt meinen Geist zur Ruhe bringen. Sehr hilfreich war und ist es auch in sehr schwierigen Situationen, um ruhig und gelassen zu bleiben.

Noch eine letzte Frage zum Schluss, wann hast du das letzte Mal ein Stück Schoki gegessen?

Oh,… hmmm das ist schon lange her,…ich greife bei Verlangen nach etwas Süßem sehr gerne zu Trockenfrüchten wie Datteln, Mangostücken oder Marillen 🙂

Vielen Dank für das Interview, liebe Gerlinde!

Basisch to go

Perfekt für unterwegs sind unsere basischen Bio-Gerichte (Bio-Suppen, Bio-Eintöpfe). 100% biologisch, 100% vegan, 0% künstliche Zusatzstoffe, 0% Zuckerzusatz und total basisch. Zu finden im Kühlregal bei SPAR. 

Fastenzeit – Darum tut Verzicht gut

Laut Statistik verzichten die ÖsterreicherInnen während der Fastenzeit, weil sie ihre Gesundheit verbessern, bewusster leben und abnehmen möchten. Hierbei wird am liebsten auf Alkohol, Zucker und Fleisch verzichtet. Doch was bringt Verzicht überhaupt? Das verraten wir Dir in diesem Beitrag. – Zum Schluss bekommst Du noch ein paar TIPPS, wie Du ganz einfach (von zuhause aus) verzichtest und Deiner Gesundheit etwas Gutes tust.

Warum tut Verzicht gut?

Der Großteil der Bevölkerung lebt im Überfluss. Wir haben das Privileg immer einen vollen Kühlschrank zu haben und uns beinahe rund um die Uhr mit Snacks zu versorgen. Denken wir jedoch mal zurück an den Urmenschen: Dieser verbrachte einen Großteil seiner Zeit fastend. Er musste sich sein Essen jagen oder sammeln und aß oft einen oder mehrere Tage nichts. Unser Verdauungssystem hat sich seither kaum verändert. Unser Körper kann demzufolge besser mit weniger als mit mehr umgehen. Im Zuge des Verzichts (auf bestimmte Lebensmittel) ernährt sich der Körper vom Zellmüll und startet somit einen Entgiftungsprozess

„Verzicht nimmt nicht, Verzicht gibt.“

(Martin Heidegger)

Verzicht auf Säuren?

Es gibt viele Möglichkeiten, um zu Verzichten, zu Entgiften und die Selbstreinigungsprozesse im Körper zu aktivieren. Eine davon: die Basenkur. Überfluss geht oft mit Übersäuerung einher. Viel Stress und zu viele schlechte Säurebildner (Zucker, zu viel Fleisch, Weizen, Süßigkeiten, Alkohol, …) machen müde und sind oft Ursprung von Gewichtszunahme und chronischen Krankheiten.

Bei der Basenkur verzichtet man auf einen Großteil der sauren Lebensmittel und erfreut sich an der bunten Welt der basischen Ernährung (Gemüse, Hülsenfrüchte, Kräuter, Pilze, Samen, …).

Das tut gut und hat folgende Vorteile:

4 Regeln für Deine 5-Tage-Basenkur

für Zuhause

So kannst Du bequem auf Zucker, Alkohol und zu viel Fleisch verzichten.

3 basische Mahlzeiten pro Tag einplanen

Und zwar 3 Mahlzeiten, mit denen Du gut auskommst. Verwende dazu überwiegend basische Lebensmittel – Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Basische Rezeptideen findest Du auf unserer Rezept-Seite oder in unserem gratis E-Book „5-Tage-Basenkur“.
Hast Du mal keine Lust zum Kochen, kannst Du ganz einfach unsere basischen Bio-Produkte (Suppen & Eintöpfe) als Mahlzeit einplanen. Die gibt’s bei SPAR im Kühlregal.

5 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten

Jedes Mal, wenn wir etwas kauen (auch wenn es nur ein Kaugummi zwischendurch ist), fängt das komplette Verdauungssystem an zu arbeiten: Speichelfluss, Speiseröhre, Bauchspeicheldrüse, Magen, Darm und sogar Leber und Niere. Verdauung bedeutet für Deinen Körper schwere Arbeit. Mit diesen 5 Stunden Pause gibst Du ihm genug Zeit, um sich davon zu erholen.

Gemüse, Gemüse, Gemüse essen

Gemüse ist nicht nur höchst basisch, es liefert Dir auch alle wichtigen Mirkonährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, um gesund zu bleiben.

Viel Wasser trinken

3 Liter pro Tag wären toll. Das Wasser ist für Deinen Körper nicht nur Transport-, sondern v.a. auch Reinigungsmittel. Und um den größtmöglichen Erfolg zu erzielen, brauchen wir viel davon. Falls Dir pures Wasser zu fad ist, kannst Du zur Abwechslung auch gerne Kräutertees oder Zitronenwasser trinken, nur bitte keinen Alkohol. 😉

Basenkur der Basenbox

perfekt für die Fastenzeit

Du hast keine Lust zu kochen? Kein Problem. Wir beliefern Dich täglich mit 3 frisch zubereiteten basischen Bio-Gerichten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen). So kannst Du ganz einfach auf Alkohol, Zucker, Fleisch verzichten und tust Deinem Körper was Gutes. Wir empfehlen die Kur für 5-10 Tage zu machen. Ab 10 Tagen gibt es 30 € Rabatt. Mehr Info dazu findest Du hier.

Tee und seine wundervolle Wirkung

Unser heutiges Wissen über den Tee ist ungefähr so vielseitig, wie seine Wirkungsweise und Sorten. Der Tee wurde im Laufe der Zeit, nach Wasser, zum meistgetrunkenen Getränk der Welt und hält unglaublich spannende Eigenschaften für uns bereit. In diesem Beitrag tauchen wir in die faszinierende Welt der Tee-Geschichte ein und zeigen Dir, welche Tees wie auf uns wirken. 

Es gibt 2 Legenden, die die Entstehung des Tees beschreiben:

1. Die Geschichte des Tees in China

2737 v. Chr. soll der chinesische Kaiser Shen Nong „Sohn des Himmels“ den Tee durch Zufall entdeckt haben. Nach einer langen Reise kochte der Kaiser an einem Abend Wasser unter einem Baum ab, um seinen Durst zu löschen. Dabei wehte der Wind ein paar Blätter in sein Gefäß, das Wasser verfärbte sich und veränderte seinen Geruch. Der Kaiser probierte das Getränk und war begeistert von dessen Geschmack und fühlte sich sogleich belebt und erfrischt.

2. Die Geschichte des Tees in Indien

Der Prinz Dharma, dritter Sohn des Königs Kosjuwo, wollte nach China reisen, um dort die Lehren des Buddhismus zu verbreiten. Um sich seiner Mission würdig zu erweisen, legte er das Gelübde ab, 9 Jahre lang nicht zu schlafen. Gegen Ende des dritten Jahres überkam ihn eine leichte Müdigkeit. Zufällig pflückte er von einem wilden Strauch ein paar Blätter und kaute sie in Gedanken versunken. Sofort tat der Tee seine Wirkung und belebte den jungen Prinzen, der daraus seine Kraft schöpfte, um auch die verbleibenden sechs Jahre seiner Mission wach zu bleiben.

Man sieht also, dass die Legenden über den Tee eine magische Wirkung beschreiben. Und wenn man diese mit dem heutigen Wissen über Tee verbindet, so könnte man fast von einer Art Zaubertrank sprechen. Denn aus medizinischer Sicht bewahrheitet sich im Tee der Satz der Hl. Hildegard von Bingen (12. Jhdt.): Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen!

12 Tees - 12 Wirkungen

Tee gibt es in den unterschiedlichsten Sorten, es können die verschiedenen Teile der Pflanze dafür verwendet werden, die dann auch unterschiedliche Auswirkungen auf unseren Organismus haben. Nicht umsonst ist rund um den Tee eine ganze Kultur entstanden. Ob Tea-Time in England, japanische Teezeremonien, die Teehauskultur in China oder Tee im Orient als Zeichen der Gastfreundschaft – Tee ist auf der ganzen Welt nicht mehr wegzudenken und das ist auch gut so 😊

Nachdem es über Tees ganze Lexika gibt, wollen wir hier nur einen kleinen Überblick über die bekanntesten Heiltees und ihre Wirkung geben: 

Kamillentee

Kamille zählt zu den absoluten Allroundtalenten und ist wohl einer der beliebtesten Heilteesorten. Am häufigsten kommt er bei Beschwerden des Magen-Darm-Traktes zum Einsatz und hilft bei Blähungen, Bauchkrämpfen, Verstopfung oder Durchfall. Durch seine entzündungshemmende und beruhigende Wirkung unterstützt er auch die Nieren und Blase und hilft dabei Stress abzubauen.

Salbeitee

Dieser Tee wirkt antibakteriell und desinfizierend. Seine ätherischen Öle sind sogar in der Lage die Aktivität von Viren, Pilzen und Bakterien zu verringern. Er wird vor allem bei Erkältungen eingesetzt und hat eine beruhigende Wirkung auf unser Gemüt.

Melissentee

Wenn Du mit innerer Unruhe, Stress und Anspannung zu kämpfen hast, ist Melissentee Dein Freund. Dieser Tee wirkt krampflösend und beruhigt die Nerven. Neben seiner antibakteriellen Wirkung kann er zudem bei Appetitlosigkeit, Angstzuständen und Blähungen helfen.

Ingwertee

Der Ingwertee hat sich als besonders guter Helfer bei einer Reihe von körperlichen Beschwerden entpuppt, angefangen von Übelkeit bis hin zu Blähungen. Am bekanntesten ist er jedoch als Tablettenersatz bei leichten grippalen Infekten und Erkältungen. Die wertvollen Inhaltsstoffe bewirken einen wärmenden Effekt im Körper und regen die Durchblutung an. Einer Erkältung kann man zudem durch regelmäßigen Ingwertee-Konsum vorbeugen, die Selbstheilungskräfte sollen auf diese Art aktiviert werden.

Weißdorntee

Bei Herzproblemen stellt Tee aus Weißdorn eine gute Option dar. Er kann die Durchblutung der Herzkranzgefäße verbessern und somit positiv auf den gesamten Herzmuskel wirken, da dieser wieder mit mehr Sauerstoff versorgt wird. Außerdem wirkt Weißdorn als Radikalfänger. Das heißt, er fängt schädliche, aktive und reaktive Substanzen aus der Umwelt ab und stellt somit eine doppelte Schutzfunktion des Herzens dar.

Thymiantee

Bei Erkrankungen der Atemwege, beispielsweise hartnäckigem Schnupfen, oder Husten, hat sich Thymiantee als eines der besten Hausmittel bewährt. Dieser wirkt entzündungshemmend, krampf- und schleimlösend. Darüber hinaus hilft Thymiantee bei Magen-Darm-Beschwerden, er lindert Blähungen und zeigt gute Wirkungen bei Entzündungen im Mundbereich. In der Volksheilkunde wird Thymian schon lange zur Linderung von Menstruationsbeschwerden verwendet, deswegen wurde ihm der Name „Frauenkraut“ verliehen.

Lavendeltee

Dieser Tee hat eine sehr umfangreiche Wirkung. Er ist beruhigend, angstlösend, stimmungsaufhellend, krampflindernd, durchblutungsfördernd, entzündungshemmend, antiviral und antibakteriell. Alleine schon das Riechen an einer Lavendelblüte beruhigt unsere Nerven.

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Schafgarbentee

Die Tätigkeit von Galle, Leber, Magen und Bauchspeicheldrüse wird durch die in der Schafgarbe enthaltenen Bitterstoffe sanft angeregt. In Folge dessen kann sich die Verdauung verbessern und Blähungen sowie Bauchschmerzen können gelindert werden. 

Fencheltee

Fencheltee hilft Babys bei der Verdauung, beugt Blähungen vor und kann selbst bei Kopfschmerzen ein wahrer Helfer sein.

Pfefferminze

Pfefferminze wird in Europa vor allem bei Erkältungen, Verdauungsproblemen oder Übelkeit eingesetzt. Im Orient gilt Pfefferminztee als das beliebteste Getränk und wird wegen seiner kühlenden Wirkung über den ganzen Tag verteilt getrunken. Das ätherische Öl „Menthol“ hilft bei Mundgeruch und wirkt belebend.

Grüner Tee

Der Grüntee wirket vorbeugend bei zahlreichen Krankheiten. Ebenso wird ihm eine stoffwechselanregende Wirkung nachgesagt, wodurch er beim Abnehmen gerne getrunken wird.

Hagebuttentee

Die Hagebutte hilft unser Immunsystem zu stärken und wirkt ebenso harntreibend wie blutreinigend. Auch gegen Frühjahrsmüdigkeit und zum Kräfteaufbau nach einer Krankheit oder Diät wird der Hagebuttentee gerne getrunken.

Und wieder ist das ein Beweis dafür, wie wundervoll die Kraft der Natur ist! Je größer unser Wissen darüber ist, desto gesünder kann unsere Gesellschaft werden. Eine schöne Vorstellung!

Basenbox-Tee

Auch wir haben die Kraft der Tees für uns entdeckt und nach viel tüfteln und probieren ein himmlisches, biologisches, basisches Tee-Trio entwickelt. Perfekt auf die Tageszeit abgestimmt geleiten Dich die erlesenen Basenkräuter in die richtige Stimmung. Morgens DURCHSTARTEN, mittags BELEBEN und abends ABSCHALTEN – bunt. bio. Basentee.

 

Die perfekte Ergänzung für eine Basenkur. – Basisch Essen. Basisch Trinken. Basisch Entgiften.

Bestelle jetzt zu Deiner Basenkur das basische Tee-Trio – Deine Teebegleitung.

5 Tipps gegen Übersäuerung

Zu viel Schokolade, Eis, Alkohol, Weizenprodukte. Sie sind zwar herrlich lecker, greifen wir jedoch zu oft zu diesen Verführungen, hinterlässt das im Körper Spuren – nämlich Säuren

 

Wir haben 5 Tipps für Dich, wie Du entsäuerst und deine Energietanks aufladen kannst. 

Tipp 1: Apfelessig

 

Starte Deinen Tag mit einem Shot Apfelessig (biologisch und naturtrüb). Ja, du hast richtig gelesen. Das Zaubermittel Apfelessig hilft Deinem Körper Säuren auszuscheiden und steckt voller Vitamine (Beta-Carotin, Folsäure, die Vitamine B und Vitamin C sowie Kalium, Magnesium, Eisen und Spurenelemente). Die Bildung von Verdauungssäften wird angeregt und somit kurbelst Du gleich morgens Deinen Stoffwechsel an. Falls Dir der Apfelessig pur nicht schmeckt, kannst Du ihn auch gerne mit Wasser verdünnen. 

Tipp 2: Ölziehen

Die traditionelle ayurvedische Entgiftungsmethode „Ölziehen“ ist gut für Zähne, Zahnfleisch und Mundraum. Zudem unterstützt sie uns bei der Beseitigung von Mundgeruch und Säuren.

So geht’s:

1. Nimm einen Esslöffel hochwertiges Pflanzenöl (Bio-Sesamöl, Bio-Leinöl, Bio-Olivenöl, …) gleich nach dem Aufstehen und noch vor dem Zähneputzen.

2. Spüle, ziehe, schlürfe das Öl für etwa 15-20 Minuten im Mund hin und her. (nicht gurgeln – die Giftstoffe & Bakterien sollen nicht in den Rachenraum gelangen und geschluckt werden)

3. Anschließend das Öl in ein Taschentuch spucken und in den Mülleimer werfen. Das Öl ist voller Toxine, die nicht in den Wasserkreislauf sollen.

4. Nun den Mund mehrmals mit Wasser ausspülen und Zähneputzen.

Tipp 3: Basenbäder

 

Durch Basenbäder können wir unser größtes Entgiftungsorgan – die Haut bei der Ausleitung von Säuren unterstützen. Dazu gibst Du 1 EL Natron oder Basenpulver pro 10 kg Körpergewicht in die mit warmem Wasser gefüllte Badewanne, entspannst für ca. 20 Minuten (nicht länger – da es sonst zu einer „Rückvergiftung“ kommen könnte) und unterstützt somit die Haut beim Entgiftungsprozess. Das Basenbad hat zudem eine entspannende Wirkung und hilft, den (sauren) Stress abzubauen.

Tipp 4: basische Lebensmittel

Um den überschüssigen Säuren in Deinem Körper Lebewohl zu sagen, sind basische Lebensmittel unverzichtbar. So kannst Du Deinen Säure-Basen-Haushalt in Balance halten und energiegeladen ins neue Jahr starten. Ernähren wir uns grundsätzlich sauer, so muss der Körper verstärkt arbeiten, um die Säuren zu neutralisieren. Das kostet Kraft!

Doch was sind nun basische Lebensmittel? Nr. 1 Superheld der basischen Ernährung ist Gemüse in allen Formen und Farben. Das sollte auf Deinem Teller immer genug Platz bekommen. Zudem kannst Du mit Kräutern Dein Gericht basisch verfeinern. Pilze, Sprossen, Salate, Nüsse, Samen sind ebenfalls Teil der Basenfamilie.

Wenn es mal schnell gehen muss und Du keine Zeit hast, den Kochlöffel zu schwingen, kannst Du Dir exklusiv bei SPAR in ganz Österreich unsere basischen Bio-Produkte holen (Bio-Suppen, Bio-Eintöpfe).

Tipp 5: 10 Tage Basenkur

 

Gönne Deinem Körper mehrmals pro Jahr eine Basenkur – Er wird es lieben. 5-10 Tage Basenkur kurbeln den Entgiftungsprozess ordentlich an, versorgen Deinen Körper mit wertvollen Nährstoffen, feuern die Fettverbrennung an und stärken zudem Dein Immunsystem. Solch eine Kur kannst Du entweder selber machen – Hierzu haben wir ein 5-Tage-Basenkur (Do-it-youself) Booklet für Dich. Oder Du lässt Dich von uns bekochen. Wir bieten Basenkuren in ganz Wien an – täglich werden Dir 3 frisch zubereitete basische Bio-Gerichte geliefert (nachhause oder ins Büro). Mehr Info dazu findest Du hier.

 

Power-Drink für Abwehrkraft und Lunge

Unsere Lunge arbeitet Tag ein Tag aus für unsere Gesundheit – sie sorgt dafür, dass der Sauerstoff aus der Atemluft in das Blut und damit in den gesamten Körper gelangt.  Um diesen wichtigen Prozess zu unterstützen und unsere Lunge zu schützen, haben wir einen Power-Drink für unsere Abwehrkräfte und Lunge für Dich vorbereitet.

Das schmeckt der Lunge.

Karotten sind gut für die Augen, Sauerkraut ist gut für den Darm – doch über welche Lebensmittel freut sich die Lunge? Eine lungenfreundliche Ernährung ist reich an Ballaststoffen (Haferflocken, Leinsamen, …) und Beta-Cryptoxanthin-reichen Nahrungsmitteln – Das versteckt sich vor allem in orangem und rotem Gemüse und Früchten (Kürbis, Rote Rüben, …). Zudem sind Kurkuma, Ingwer und Zwiebel wahre Lungenfreunde und daher Hauptbestandteil unseres Drinks.

Kurkuma

Kurkuma – die gelbe Wurzel aus Südost-Asien ist längst als Allroundmittel bekannt und glänzt mit gesundheitsfördernden Eigenschaften: entzündungshemmend, antioxidativ, entgiftend, verdauungsregulierend, antiviral, antibakteriell. Dies sind wichtige Faktoren zur Stärkung unserer Lungengesundheit.

Ingwer

Die stark antioxidative und entzündungshemmende Wirkung des Ingwers kann freien Radikalen und entzündlichen Prozessen entgegenwirken und die Lunge entsprechend schützen. Seine Scharfstoffe helfen zudem bei der Ausscheidung von Schleim und Schadstoffen aus der Lunge.

Zwiebeln

Die Zwiebel ist aus der Schublade der traditionellen Hausmittel nicht mehr wegzudenken. Sie ist reich an Vitaminen und stark schleimlösend. Zudem wird sie oft als natürliches antiallergisches Mittel genutzt. Grund genug, um sie als Hauptbestandteil in unserem Power-Drink zu begrüßen.

Power-Drink für Abwehrkraft und Lunge

Zutaten:

2 EL Kurkumapulver (oder 2,5 EL frisch geriebene Kurkumawurzel)

400g Zwiebeln

1 daumengroßes Stück Ingwer

400 g Honig oder Ahornsirup, Melasse, Yaconsirup, Reissirup

1 Liter Wasser

Utensilien, die Du dafür brauchst:
Kochtopf (ca. 3L)
Messer
Schneidbrett
Sieb
Verschließbares Gefäß (ca. 1,5 L)

Zubereitung:

1. Lasse den Honig (oder Sirup) im Wasser aufkochen.

2. Hacke die Zwiebel in kleine Stücke und reibe den Ingwer.

3. Ingwer und Zwiebel in das kochende Wasser geben.

4. Kurkuma beimengen und Hitze auf mittlere Stufe reduzieren.

5. Nun die Masse köcheln lassen, bis sie mengenmäßig auf die Hälfte schrumpft.

6. Masse durch ein feines Sieb in ein verschließbares (Glas-)Gefäß gießen.

7. Bei Zimmertemperatur abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank damit.

Verzehr

Nimm zweimal täglich 2 EL des Power-Drinks zu Dir. (am besten jeweils zwei Stunden vor oder nach einer Mahlzeit, z.B. morgens oder abends).

Neben der Einnahme des Power-Drinks freut sich unser Körper über eine ausgewogene, basische Ernährung, ausreichend Bewegung und das Achten auf einen stressfreien Alltag. 🙂 

Gesundheit fängt beim Essen an – Jetzt Basenkur testen.

Je ausgewogener wir uns ernähren, desto besser geht es unseren Organen – auch unserer Lunge. Wir können somit den Körper unterstützen, zu entgiften und sich zu regenerieren. Wir sind überzeugt davon: Gesundheit fängt beim Essen an. Daher bieten wir Basenkuren in ganz Wien an – täglich werden Dir 3 frisch zubereitete basische Bio-Gerichte geliefert (nachhause oder ins Büro). 10 Tage Basenkur unterstützen Deinen Körper beim Entgiften und ermöglichen Dir einen gesunden Einstieg ins neue Jahr.

Basisch im Profisport

In einem Artikel der Salzburger Nachrichten sind wir auf die Profisportlerin Alisa Buchinger gestoßen. Die Salzburger Sportlerin des Jahres 2017 berichtet darin über ihr Wohlbefinden dank Ernährungsumstellung. Wir haben daraufhin bei der Karate-Kämpferin angeklopft und um ein Interview gebeten. Wir sprechen mit ihr über die basische Ernährung im Profisport – Viel Spaß beim Lesen.


Basenbox
: Liebe Alisa! Wir erleben gerade sehr herausfordernde Zeiten. Deshalb erst einmal: Wie geht’s Dir?

Alisa: Danke mir geht’s gut 😊


Basenbox:
Uns interessiert es brennend, wie es dazu kam, dass ein „Salzburger Mädel“ sich zur „Karate-Kampfsau“ entwickelt? (bitte entschuldige die Ausdrucksweise 😊)

Alisa: Hahah, die Frage musste ich schon oft beantworten. Als 5 jähriges Kind wollte ich unbedingt einen Sport machen, da ich ein Fan der Ninja Turtles war und so wie sie kämpfen wollte, haben mich meine Eltern ins Karate Training gebracht. Das hat mich dann so fasziniert das ich dabei geblieben bin.

Ernährung und Sport

Basenbox: Haben Bewegung und eine ausgewogene Ernährung schon immer eine große Rolle in Deinem Leben gespielt?

Alisa: Ja die beiden Sachen waren immer schon ein großer Bestandteil in meinem Leben , gerade als Profisportlerin arbeite ich eng mit einer Ernährungsberaterin zusammen.

Basenbox: Du hattest ja in letzter Zeit mit einer Knieverletzung zu kämpfen. Wie geht’s dem Knie heute und welche Maßnahmen hast Du ergriffen, um wieder komplett auf die Beine zu kommen?

Alisa: Ja die letzten Monate hatte och ziemlich viel Probleme mit dem Knie. Seit ca. 2 Wochen bin ich endlich Schmerzfrei und das hab ich Großteils meiner Umstellung auf die basische Ernährung und  der Stoßwellentherapie zu verdanken.

Basenbox: Auch die Schulmedizin fängt langsam an, die unglaublich wirkungsvollen Eigenschaften der basischen Ernährung zu entdecken. Deine Mannschaftsärztin scheint eine Vorreiterin zu sein. 😊

Alisa: Ja man kann sehr viel mit basischer Ernährung gut machen und ich selber war überrascht, wie schnell man sich daran gewohnt und wie schnell es wirkt. Meine Ernährungsberaterin befasst sich mit allen Bereichen rund um das Thema Ernährung und kennt sich echt super aus.

„Man kann sehr viel mit der basischen Ernährung gut machen. … war überrascht, wie schnell es wirkt.“

Der Alltag der Profisportlerin

Basenbox: Kannst Du uns kurz beschreiben, wie man sich den Alltag einer Karate-Weltmeisterin vorstellen kann? 

Alisa: Ich bin seit 8 Jahren Profisportlerin beim Bundesheer und trainiere täglich 2 mal. Dazwischen ist Zeit für Physio, Mentaltraining, Pressearbeit usw. Durch Corona sind leider all unsere Wettkämpfe abgesagt aber ich bin guter Dinge und hoffe es geht im nächsten Jahr wieder los.

Basenbox: Das nächste große Ziel sind die olympischen Spiele in Tokyo 2021. Karate darf hier Premiere feiern. Was bedeutet das für Dich und Dein Team?

Alisa: Das ist natürlich der Traum eines jeden Sportlers und ich werde alles dafür geben um mich zu qualifizieren und dort teilnehmen zu dürfen. 

Basenbox: Liebe Alisa, VIELEN DANK für Deine Zeit! Wir drücken Dir jetzt schon alle Daumen für die Zukunft. Deine basische Fangemeinde ist mit dem heutigen Tag auf jeden Fall um einige Mitglieder gewachsen 😊 Von Herzen alles Gute, bleib gesund und weiterhin viel Erfolg!

7 Tipps für ein starkes Immunsystem

Wer uns kennt, der weiß, dass sich bei uns sehr viel um das Immunsystem dreht. Es ist unser wichtigstes Verteidigungsinstrument und spielt eine Schlüsselrolle für unsere Gesundheit! Wer ein starkes Immunsystem hat, der hat Kraft für die Herausforderungen des Lebens und kann diese mit mehr Leichtigkeit und Freude meistern.

Was Du selbst tun kannst, um Deine Abwehrkräfte zu stärken, wollen wir Dir heute zeigen:

Tipp 1: Grünzeug

Grünes Blattgemüse ist vollgepackt mit Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Diese biologisch hochaktiven Komponenten entgiften Deinen Körper, indem sie freie Radikale neutralisieren, krebserregende Stoffe ausschalten, Giftstoffe ausleiten und dadurch Dein Immunsystem boosten. Zu den wichtigsten grünen Lebensmitteln zählen Grünkohl, Rucola, Spinat, Salat, Kohl- und Mangoldblätter.

Tipp 2: Greife zu nährstoffdichten Lebensmitteln mit vielen Antioxidantien

Abwechslungsreiche, pflanzenbasierte Ernährungsformen sind in der Lage die Aktivität natürlicher Killerzellen zu stimulieren. Diese Zellen sind Teil des angeborenen Immunsystems und dafür verantwortlich Krankheitserreger (Viren und Bakterien), sowie Tumorzellen unschädlich zu machen. Leuchtende, farbenfrohe Obst- und Gemüsesorten sollten täglich auf Deinem Teller landen, denn sie sind reich an Antioxidantien und entzündungshemmenden Phytochemikalien, wie Carotinoiden, Polyphenolen, Flavonoiden und Anthocyanen.

Außerdem spielen Pilze eine nicht zu unterschätzende große Rolle, wenn es um unsere Abwehrkräfte geht. Sie enthalten große Mengen an Selen, Vitamin D, Antioxidantien und Polysacchariden, die uns helfen das Immunsystem zu regulieren und Entzündungen zu verringern.

Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Aroniabeeren oder Heidelbeeren sind berühmt für ihre hohe antioxidative Kraft. Aber genauso Kiwis, rote Rüben, Champignons und sogar roh Kakao stehen ihnen um nichts nach und helfen unserem Körper bei der Entgiftung.

Tipp 3: Konzentriere Dich auf gesunde Fette

Ungesunde, fettige Lebensmittel liefern nicht nur unnötige Kalorien, sondern beeinträchtigen die Funktion von T-Zellen des Immunsystems. Das bedeutet, dass z.B. frittiertes Essen Entzündungen im Körper fördern und angemessene Immunantworten verhindern kann.

Wie wir aber schon im Blogbeitrag „gesunde Fette“ gehört haben, ist Fett nicht gleich Fett. Durch den Verzehr von gesunden Fetten wird die Aktivität von natürlichen Killerzellen gesteigert und außerdem die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen wie Vitamin A, D, E und K, gefördert. Nüsse, Samen, Kerne und Sprossen sind ausgezeichnete omega 3 Fettsäurelieferanten, Entzündungshemmer und enthalten große Mengen an Selen, das ebenso eine Schlüsselrolle in unserem Immunsystem übernimmt.

Leinsamen, Chiasamen, Flohsamenschalen, Sonnenblumen- und Kürbiskerne und jegliche Art von Nüssen liefern uns genau diese gesunden Fette und unterstützen unsere Abwehrkräfte.

Tipp 4: Viele Ballaststoffe

Ballaststoffreiche Lebensmittel schmeicheln unserem Darm. Der Darm gilt als Zentrum unseres Immunsystems und bekommt auch in der Schulmedizin langsam die Aufmerksamkeit, die er verdient. „Darm gesund, Mensch gesund“ – so einfach ist es! Wer sich ballaststoffreich ernährt, darf sich über eine hervorragende Verdauung freuen und liefert den guten Darmbakterien ihr notwendiges Essen. Mehr Vitalität und Lebensfreude sind hier die positiven Nebeneffekte 😊.

Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, aber auch Kartoffeln und Süßkartoffeln, sowie viele Gemüse und Obstsorten sorgen für eine ausreichende Ballaststoffzufuhr.

Tipp 5: Kräuter und Gewürze

Die medizinischen Eigenschaften von Kräutern und Gewürzen wurden seit Jahrtausenden von unterschiedlichsten Kulturen erforscht. Leider geraten sie in unserer modernen Welt immer mehr in Vergessenheit. Das erstaunliche ist, dass nicht nur die einzelnen Kräuter und Gewürze enorm hohe antioxidative Eigenschaften besitzen, sondern durch die Kombination ihre Wirkkraft noch potenzieren können. Hier ein kleines Wunder der Natur (Rezept für das ultimative Hausmittel für Dein Immunsystem).

Kurkuma:

Eines der mächtigsten Gewürze mit seiner hellgelb strahlenden Farbe ist in der Lage unser Immunsystem so richtig zu boosten. Als Tee, aber auch als wunderschöner Farbgeber mit zusätzlich entzündungshemmenden Eigenschaften freut er sich über den täglichen Einsatz in der Küche.

Ingwer:

Die Powerwurzel zählt mit ihren gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen zu einem der wichtigsten Gewürze, wenn es um unser Immunsystem geht. Antiinflammatorisch (gegen Entzündungen), antioxidativ (gegen freie Radikale), antiviral (gegen Viren), antibakteriell (gegen Bakterien) und antimykotisch (gegen Pilze) sind nur ein paar seiner hervorragenden Eigenschaften.

Knoblauch:

“Knoblauch ist Gesundheit, die man riecht“ 😊. Durch seine Schwefelverbindungen fördert Knoblauch die Wirkung von Antioxidantien in unserem Körper. In Kombination mit Zwiebeln, bilden die beiden ein wahres Abwehr-Duo im Kampf gegen Eindringlinge. Gehäckselter Knoblauch, Zwiebel und Honig mit lauwarmem Wasser aufgegossen ergibt einen hervorragenden Hustensaft bei Erkältungen.

Kräutertees:

Jegliche Art von Kräutertees sollten besonders in der kalten Jahreszeit täglich getrunken werden. Ihre basischen Eigenschaften sind in der Lage Säuren optimal zu neutralisieren, die Nieren gut zu spülen, Entzündungsherde unschädlich zu machen und unsere Schleimhäute feucht zu halten.

Tipp 6: Bewegung

Wenn unser Immunsystem intakt ist, dann sind wir gesund. Wenn es nämlich einwandfrei arbeitet, sind wir vor jeglicher Krankheit geschützt. Ein weiteres Wunder der Natur! Regelmäßige, moderate Bewegung (am besten an der frischen Luft) ist wissenschaftlich erwiesenermaßen unabdingbar für ein starkes Immunsystem. Bewegung ist Balsam auf allen Ebenen: körperlich, geistig und seelisch.

Das Lymphsystem wird aktiviert, die Blutzirkulation verbessert, das Herz-Kreislaufsystem angekurbelt, der Stoffwechsel angeheizt, die Muskulatur gestärkt, das allgemeine Wohlbefinden verbessert, die Gehirnleistung in Schwung gebracht, der Hormonhaushalt ausbalanciert und die Lebensgeister geweckt.

Such Dir eine Art der Bewegung aus, die Du liebst! Egal ob Schwimmen, Radfahren, Spazierengehen, Joggen, Klettern, Yoga, Spielen mit Kindern, Bergsteigen oder Skifahren – je mehr Freude Du an der Bewegung hast, desto mehr profitiert Dein Immunsystem davon.

Tipp 7: Gesunde Entscheidungen treffen

Immunsystem stärken - lachendes Kind

Gesunde Entscheidungen haben ihren Ursprung in einer gesunden Umgebung. Deshalb sollte man auf ein angenehmes, freundliches und friedliches Umfeld achten. Je mehr wir uns mit positiven Menschen, Dingen und Situationen auseinandersetzen, desto positiver wird sich unser Leben entwickeln. Das ist das Gesetz der Anziehung.

Genauso verhält es sich mit einem gesunden Lebensstil. Je mehr Wissen wir darüber generieren, desto interessanter wird das Thema, desto mehr setzen wir uns damit auseinander und desto eher verstehen wir das Wunder „Gesundheit“. Einmal eingetaucht, ist es nur schwer möglich wieder in alte Muster zurückzufallen.

Die besten Entscheidungen werden aus Liebe getroffen. 😊

Proteine – Hype oder Trend?

Mit Protein angereicherte Lebensmittel liegen gerade voll im Trend. Von allen Seiten bombardiert uns die Werbung mit Snacks, Shakes, Riegeln, Getränken und anderen Nahrungsmitteln, die vollgepackt mit Eiweiß und deshalb gut für die Gesundheit und v.a. wichtig für sportliche Menschen sind.

Aber was steckt wirklich dahinter? Ist das alles Marketing, oder braucht der Mensch tatsächlich so viel Proteine? Diesen Fragen wollen wir heute auf den Grund gehen.

Zuerst mal eine kurze Erklärung: Proteine werden auch die „Bausteine des Lebens“ genannt. Ohne sie könnten wir nicht existieren und darum sind sie absolut lebensnotwendig. Nicht nur jede Zelle besteht u.a. auch aus Proteinen, sie sind auch Bestandteile von vielen Enzymen und somit maßgeblich an unzähligen Stoffwechselprozessen beteiligt. Es ist also eindeutig: Proteine sind gaaaaaanz wichtig!

Im Moment erleben wir einen absoluten Protein-Hype. Die Lebensmittelindustrie hat sich wie eine Glucke auf dieses Thema draufgesetzt und wirbt in allen Nahrungssegmenten mit eiweißhaltigen Produkten. Sie hat uns sogar schon so weit geformt, dass sich folgende Vorstellung in den Köpfen der Menschen verwurzelt hat: Wer viel Wert auf Proteine legt, der muss ein sportlicher, gesunder Mensch sein. Im Umkehrschluss bedeutet das: Wer eiweißhaltige Lebensmittel kauft, bekommt das Gefühl ein fitnessorientierter, oder zumindest alltagsaktiver Mensch zu sein.

Genialer Trick! Noch genialeres Marketing! 

ABER…

Schauen wir mal ein bisschen genauer hinter die Kulissen:

1) Künstlich vs. natürlich

Wenn man sich die Packungsbeschreibung der „High Protein“-Lebensmittel genauer ansieht, dann wird man feststellen, dass diese Produkte mit künstlichen Proteinquellen angereichert werden. Unser intelligenter Körper ist in der Lage künstliches und natürliches Protein zu unterscheiden und wertet das künstliche als Abfall. Er braucht also viel Energie, um das synthetische Protein wieder aus dem Körper zu bekommen. Es ist also keine Hilfe, sondern eine Belastung! (Nebenbei zählen künstliche Proteine als absolute Säurebomben, die in der Säure-Basen-Theorie nicht so beliebt sind 😊).

2) Wieviel Eiweiß brauchen wir eigentlich?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt im Durchschnitt ca. 0,8g Eiweiß/ kg Körpergewicht. Über eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung ist das überhaupt nicht schwer zu erreichen. Menschen, die besonders auf ihre Eiweißzufuhr achten sollten, sind z.B. ältere Personen, Leistungssportler oder z.B. chronisch kranke Menschen. Für den Ottonormalverbraucher und Hobbysportler gibt es keinen erhöhten Proteinbedarf.

Wer sich an eine proteinlastige Ernährung gewöhnt hat, muss auch nicht gleich Panik bekommen, an einer Eiweiß-Überdosis zu erkranken – ein gesunder Körper kann das enorm gut ausgleichen. Was man aber schon in Hinterkopf behalten kann, ist, dass Proteine auf ihrem Stoffwechselweg sehr viele Säuren hinterlassen, die von den Nieren ausgeschieden werden müssen. Sind die Nieren schon etwas müde, können sich die Säuren ablagern und es kann zu Gicht oder gichtähnlichen Erscheinungen kommen.

3) Helfen Proteine beim Abnehmen?

Was man ganz klar sagen kann: Proteine halten lange satt, helfen gegen Heißhunger und regen den Stoffwechsel an. ABER wer dem Körper mehr Proteine hinzufügt, als er eigentlich benötigt, der wird merken, dass das eine oder andere hartnäckige Fettpölsterchen entsteht. Ein Überschuss an Proteinen wird nämlich in Fett umgewandelt. Also kann man sagen: Proteine per se sind nicht automatisch Schlankmacher.

4) Unsere Muskeln brauchen Proteine

Ja das stimmt. Unsere Muskeln brauchen Proteine, v.a. auch wenn man möchte, dass die Muskeln wachsen. ABER: hierbei geht es viel eher darum, die Muskeln physisch zu stimulieren, als ihnen Unmengen an Proteine über die Nahrung zuzuführen. 

Der Grund, weshalb Eiweiß-Shakes genial zu funktionieren scheinen, liegt daran: Personen, die anfangen sich proteinreich zu ernähren, fangen auch meistens gleichzeitig an mehr Sport zu betreiben, ins Fitnesscenter zu gehen oder die Gewichte aus dem Kasten zu holen. Sie stimulieren also ihre Muskeln. Der Muskel reagiert darauf mit Wachstum und man bekommt das Gefühl der Shake unterstützt einen dabei. Außer im Leistungssport ist dieser hohe Eiweißkonsum aber gar nicht notwendig.

5) Protein ist nicht alles

Die Lebensmittelindustrie suggeriert uns, dass ein eiweißreiches Nahrungsmittel auch gleichzeitig ein gesundes ist. Dabei wird oft vergessen, dass der Gehalt an Mineralstoffen, Vitaminen und Antioxidantien eine viel wichtigere Bedeutung für unsere Gesundheit hat als Proteine. Viele proteinreiche Lebensmittel sind auch sehr fett- oder zuckerhaltig.

6) Die biologische Wertigkeit

Wer sich schon ein bisschen mit dem Thema Proteine auseinandergesetzt hat, der stößt unweigerlich auf die „biologische Wertigkeit“. Die biologische Wertigkeit ist ein Maß dafür, wieviel eines aufgenommenen Proteins in körpereigenes Protein umgewandelt werden kann.

Hier hat man das Hühnerei als Referenz mit dem Wert 100 angenommen und alle anderen Eiweißquellen daran orientiert. Kartoffeln z.B. haben eine biologische Wertigkeit von 96. Rindfleisch 87, Kuhmilch 85, oder Bohnen 73. Demnach schließt man, dass die meisten tierische Proteinquellen eine höhere biologische Wertigkeit haben, als pflanzliche.

Die Formel für die biologische Wertigkeit lautet:

Man geht bei dieser Theorie davon aus: Je mehr ein Eiweiß dem körpereigenen Protein gleicht, desto höher ist auch seine Qualität. Das würde aber im Umkehrschluss bedeuten, dass Menschenfleisch für uns die absolut beste Eiweißquelle darstellen müsste. Das macht aber absolut keinen Sinn und würde einen extra Blogbeitrag über Kannibalismus brauchen. 😊

Vielleicht ein kleiner, aber nicht unwichtiger Fakt am Rande: Alleine in einer bunten Auswahl an Obst und Gemüse sind alle essentiellen Aminosäuren (das sind die kleinen Bausteine, aus denen Proteine aufgebaut werden) enthalten, die der Mensch braucht. Das heißt, wenn wir uns abwechslungsreich, bunt und biologisch ernähren, geben wir unserem Körper nicht nur ausreichend Proteine, sondern versorgen ihn auch gleichzeitig mit allen wichtigen Mineralstoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, die er braucht, um optimal zu funktionieren.

Fassen wir noch mal zusammen:
Proteine sind wirklich wichtig für uns – ohne sie würde nichts funktionieren! Der Hype, der allerdings um sie entstanden ist, ist ein genialer Schachzug der Lebensmittelindustrie und hat nur wenig Daseinsberechtigung.

Wenn Du darauf achtest, dass Deine Lebensmittel so bunt, natürlich und unbehandelt wie möglich sind – dann bist Du immer auf der sicheren Seite 😊.

Wie das Frühstück unseren Tag beeinflusst

Heute wollen wir uns mit dem Thema „Frühstück“ beschäftigen. Für die einen kann der Tag nicht ohne Frühstück beginnen und die anderen kriegen beim besten Willen am Morgen keinen Bissen hinunter. Was physiologisch beim Frühstücken passiert und wieso es bei der Basenkur immer ein Frühstück gibt, wollen wir heute ein bisschen genauer erklären

Zuallererst ist es hilfreich, wenn Du mal selbst überlegst, wie Dein Alltag in der Früh aussieht. Gehörst Du zu denjenigen, die immer ohne Frühstück aus dem Haus gehen? Oder brauchst Du unbedingt einen Kaffee, damit Du auf Touren kommst? Oder zelebrierst Du genüsslich Dein Frühstück und nimmst Dir Zeit dafür, um ungestresst den Tag zu starten? Schaut Deine Früh immer gleich aus, hast Du ein Ritual, oder bringt jeder Morgen etwas Neues? Überlege ein paar Minuten und schreibe es im besten Fall auf. Das hilft, sich manche (vermeintlich unwichtigen) Dinge bewusst zu machen

3 Kategorien

Die meisten Europäer lassen sich beim Thema Frühstück in 3 Kategorien einteilen:

            1. Die „Nicht-Frühstücker“
            2. Die „Stress Frühstücker“
            3. Die „Standard Frühstücker“

1) Die „Nicht-Frühstücker“ 

In der Nacht erfährt der Körper eine Nahrungskarenz von ca. 6-9 h. Auch wenn in dieser Zeit die Aktivität des Verdauungssystems sehr reduziert ist, schläft es trotzdem nicht. Es nützt die Zeit, um aufzuräumen. Die Zellen werden geputzt, Unbrauchbares wird rausgeschmissen und Brauchbares verwertet. Das nennt man die sogenannte „Autophagie“. Das bedeutet, dass Dein Körper nach einer erholsamen Nacht total bereit ist, seine sauberen Zellen wieder mit hochwertigen Nährstoffen zu versorgen. Stellt man ihm diese nicht zur Verfügung, muss er sie sich von woanders organisieren. Er holt sie aus den Knochen, Zähnen, Nägeln, Haaren, Muskeln, … Außerdem lernt der Körper, dass er sich in der Früh kein Essen erwarten soll – also fährt er den Stoffwechsel hinunter und schaltet auf Sparflamme. Isst man zu einem späteren Zeitpunkt etwas, versucht der Körper alles zu speichern, was er kriegen kann, um die nächste „Spar-Periode“ gut durchzustehen. Oft folgen Heißhungerattacken auf süße und fettige Speisen.

 

2) Die „Stress-Frühstücker“ 

Jetzt muss es schnell gehen, Zeit ist Mangelwahre: Frühstücken kann man schließlich auch im Gehen. Ein Coffee to go und ein Croissant am Weg zur U-Bahn müssen reichen. Hier ist das Problem nicht nur, dass die verschlungenen Lebensmittel den Körper mit Säuren überfluten, sondern v.a. dass man in Eile isst. Dafür müssen wir folgendes verstehen: Sind wir aktiv, brauchen wir unsere Energie v.a. in den Extremitäten, für die Herzfunktion und Lungenleistung. Das bedeutet gleichzeitig, dass dem Verdauungssystem in dieser Situation nicht so viel Energie zur Verfügung steht. Das Essen kann also nicht so gut verstoffwechselt werden.

 

3) Die „Standard Frühstücker“

Das typische Standard Frühstück eines Europäers sieht folgendermaßen aus: eine Semmel, Butter, Käse, Wurst, ein weiches Ei, Kaffee, ein Glas Orangen Saft, Marmelade und vielleicht Cerealien mit Milch. Alle, ja wirklich ALLE, dieser Lebensmittel hinterlassen UNMENGEN an Säuren in unserem Körper. Er muss also wahnsinnig viel Energie aufwenden, um diese Säuren neutralisieren zu können. Weil das sehr anstrengend ist, bekommt man meistens 2h später einen Müdigkeitseinbruch und braucht dafür noch einen Kaffee, um gegensteuern zu können.

Wie wäre es also, wenn man ein Frühstück zu sich nehmen würde, dass einem alles liefert, um voller Energie, ausgeglichen und fröhlich in den Tag zu starten? Werfen wir mal einen genaueren Blick darauf:

Wahrscheinlich denkt man jetzt, wenn all die oben genannten Frühstücks-Variationen nicht so förderlich sind, was bleibt denn dann noch übrig? Und macht das überhaupt noch Spaß?

Und wie 😊

Zuerst solltest Du Dir mal folgendes Bild in den Kopf holen: Stelle Dir vor, Du wachst jeden Tag ganz von allein ohne Deinen Wecker auf. Du bist ausgeschlafen, top fit, voller Energie und könntest Bäume ausreißen. Du freust Dich auf alles, was heute kommt, bist gut gelaunt und möchtest am liebsten die ganze Welt umarmen. Du hast plötzlich mehrere Stunden Deines Tages gewonnen und kannst sie für Dinge einsetzten, die normalerweise immer viel zu kurz kommen. Du kannst wieder anfangen Sport in der Früh zu machen. Nicht nur, weil Du plötzlich mehr Zeit hast, sondern v.a., weil Du ein richtiges Verlangen danach spürst. Möglicherweise bleibt auch mehr Zeit für Deinen Partner, oder Deine Kinder in der Früh. Sobald Du weniger Stress hast, überträgt sich das automatisch auf alle anderen in Deiner Umgebung. Vielleicht möchtest Du anfangen zu meditieren, oder Yoga zu praktizieren. Möglicherweise hast Du endlich Zeit, zu malen, ein Instrument zu spielen, oder an dem Projekt zu arbeiten, dass Du aus Zeitmangel seit Monaten vor Dich hinschiebst. Eventuell machst Du einfach einen Spaziergang und erlebst dabei einen wunderschönen Sonnenaufgang, hörst, wie die Vögel zwitschern und die ganze Welt langsam erwacht.

Wie hört sich das an? Utopisch? Überhaupt nicht!!

Du merkst also, weshalb ein ausgewogenes, nährstoffreiches Frühstück so unheimlich wertvoll ist.

Wir wollen Dir darum eine genaue Anleitung geben, wie Du Dein Frühstück am besten gestalten kannst, um voller Energie und Lebensfreude den Tag zu beginnen.

Diese Liste kann Dein neuer Frühstücksleitfaden werden:

14 Tage Frühstücksideen

Und jetzt kannst Du einen Deal mit Dir selbst schließen: Versuche 14 Tage lang folgende Frühstücksideen in Deinen Alltag einzubauen und schau, was passiert. Jede Wette, dass sich so einige Dinge in Deinem Leben zum Positiven verändern werden! Ein Versuch ist es wert – versprochen!

Tag 1 und 8: Vollkornhaferflocken, 1 EL Leinsamen in heißem Wasser quellen lassen. Mit Beeren und ev. 1 TL Honig verfeinern.

Tag 2 und 9: Avocado, Tomaten, Gurken und Alfalfasprossen auf 2 Scheiben Buchweizenbrot, mit Olivenöl, Salz und Pfeffer verfeinern.

Tag 3 und 10: Quinoa, 1 EL Leinsamen in heißem Wasser köcheln. Mit Apfelstücken und ev. 1 TL Honig verfeinern.

Tag 4 und 11: Karotten, Fenchel, Apfel und Cashewnüsse auf 2 Scheiben Buchweizenbrot mit Olivenöl, Salz und Pfeffer verfeinern.

Tag 5 und 12: Amaranth, 1 EL Flohsamen in Mandelmilch köcheln. Mit Birne und ev. 1 TL Honig verfeinern.

Tag 6 und 13: Kichererbsen-Hummus auf 2 Scheiben Buchweizenbrot mit Tomaten- und Gurkenwürfeln.

Tag 7 und 14: Vollkornhaferflocken, 1 EL Chiasamen in Kokosmilch köcheln. Mit Zwetschken und ev. 1 TL Honig verfeinern.

Alle Speisen beanspruchen nicht mehr als 10 Minuten Deiner Zeit. Sie schmecken himmlisch und freuen sich, wenn Du sie in Ruhe und entspannt genießt. Die Lebensmittel sind sehr nährstoffdicht und versorgen Dich mit allem, was Du brauchst, um energiegeladen in den Tag zu starten.

Hier auf unserer Homepage findest Du auch Frühstücksrezepte und falls Du mal gar keine Zeit zum Kochen hast, dann probiere Doch unsere Basen-Frühstücke, sie enthalten Leinsamen, Haferflocken, viel Obst und Gemüse, schmecken köstlich und halten Dich lange satt.

Viel Spaß, beim Ausprobieren!
Bleib fröhlich und gesund!

Die 5 häufigsten Fragen zur basischen Ernährung

Wir haben die 5 häufigsten Fragen gesammelt, auf die man unweigerlich stoßt, wenn man anfängt sich mit basischer Ernährung zu beschäftigen.

Nein. Wir verändern mit der basischen Ernährung den pH-Wert NICHT. Der Körper hat ganz strenge Regulationsmechanismen, die dafür sorgen, dass die unterschiedlichen pH-Werte im Körper konstant gehalten werden. Wenn der Körper das ganz von allein reguliert, dann besteht also überhaupt keine Notwendigkeit basisch zu essen…. Oder doch?

Genau das ist der Punkt!

Das Ziel der basischen Ernährung ist die Entlastung der Regulationsmechanismen. Jeder weiß, dass ein Gegenstand, der sehr viel beansprucht wird, über die Jahre Verschleißerscheinungen hervorruft. Exakt dasselbe passiert in unserem Körper. Überbeanspruchen wir diese Puffersysteme, werden sie irgendwann in Mitleidenschaft gezogen und fangen an zu „hinken“. Wie schön, ist dann die Tatsache, zu wissen, dass man allein durch gesunde Lebensmittel dafür sorgen kann, dass eben nichts in unserem Körper zu humpeln anfängt.

Schauen wir uns mal an, welche Eigenschaften säurebildende und basenbildende Nahrungsmittel mit sich bringen:

Säurebildende LebensmittelBasenbildende Lebensmittel
NährstoffarmNährstoffreich
ZuckerreichZuckerarm
Hoher Gehalt an TransfettsäurenHoher Gehalt an ungesättigten Fettsäuren
TotLebendig
Stark verarbeitetKaum verarbeitet
EnergieraubendEnergiegebend
Fördert EntzündungenHemmt Entzündungen
Fördert ÜbergewichtVerhindert Übergewicht
Fördert BluthochdruckVerhindert Bluthochdruck
Belastet VerdauungssystemUnterstützt Verdauungssystem

Das Unglaubliche an dieser Geschichte ist: Es gibt KEIN EINZIGES basisches Lebensmittel, das dem Körper nicht gut tut. Wenn man sich die Evolution anschaut, dann können wir davon ausgehen, dass unser Körper niemals dazu gemacht wurde, sich mit den Mengen an Säuren herumzuschlagen, wie er es heute machen muss. Sonst würden auf den Wiesen BigMacs wachsen und in den Flüssen Coca-Cola fließen 😊

 

Der menschliche Körper bildet selbst Säuren: sogenannte metabolische Säuren. Das sind Abfallprodukte aus unserem Stoffwechsel, die neutralisiert und ausgeschieden werden müssen. Dabei unterstützen ihn die Puffersysteme, die z.B. dafür sorgen, dass unser Blut pH-Wert immer ein bisschen alkalisch bei ungefähr 7,4 bleibt.

 

Fügen wir jetzt von außen regelmäßig große Säurefluten durch Fastfood, Alkohol, Weißmehl, raffinierten Zucker oder Stress zu, dann müssen basische Mineralstoffe von irgendwo „hergezaubert“ werden, um diese Säuren neutralisieren zu können. Das bedeutet: wir holen uns z.B. Calcium aus den Knochen, Magnesium aus den Muskeln, Kalium aus dem Nervensystem oder Eisen aus den roten Blutkörperchen. Durch einen basischen Lebensstil verhindern wir genau diese Selbstabbau-Prozesse. Ist doch genial!

2) Zitronen schmecken doch sauer? Wie können sie also basisch sein?

Ob ein Lebensmittel basen- oder säurebildend ist, hängt nicht von seinem Geschmack ab, sondern von der Art, wie es im Körper wirkt.

Zitronen enthalten neben der Zitronensäure (die für den sauren Geschmack verantwortlich ist), sehr hohe Mengen an basischen Mineralstoffen, wie Kalium, Magnesium und Natrium.

Dadurch hat sie einen hohen Basenüberschuss und freut sich darüber, jeden Tag verzehrt zu werden. 😊

3) Bekommt man ausreichend Proteine bei der basischen Ernährung?

Das ist eine sehr häufig gestellte Frage, die sehr wichtig ist, aber möglicherweise etwas umformuliert gehört.

Probieren wir es mal so: Wie viel Protein brauche ich überhaupt? Robert Young (Pionier der basischen Ernährung) behauptet, eine Person braucht nicht mehr als 20g Protein pro Tag, allerdings verändert sich die Menge je nach Aktivitätslevel. Ein aktiver, sportlicher Mensch würde demnach 50-100g Eiweiß/ Tag benötigen.

Dieser Wert ist aber noch meilenweit entfernt von manchen Verzehrsempfehlungen, die sich auf 2g Protein pro Kilogramm Körpergewicht berufen. Das wären bei einem durchschnittlichen Erwachsenen mit 70 kg ungefähr 140g Eiweiß täglich.

Proteine sorgen nicht nur für starke Muskeln, sondern auch für schönes Haar und eine straffe und zarte Haut – und da aus Proteinen auch Antikörper hergestellt werden – für ein leistungsfähiges Immunsystem. Auch viele Hormone und körpereigene Enzyme bestehen vorwiegend aus Proteinen. Da Proteine darüber hinaus die Baustoffe einer jeden einzelnen Zelle sind, gibt es im Körper keine einzige Struktur, die nicht in irgendeiner Form aus Proteinen bestehen würde.

Der menschliche Organismus ist folglich auf eine hochwertige Proteinversorgung angewiesen. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir nun wahllos und in übergroßen Mengen proteinreiche Lebensmittel essen müssten, auch müssen es keine tierischen Proteine sein. Stattdessen lässt sich der Proteinbedarf sehr gut mit einer rein pflanzlichen Ernährung decken.

Wenn es um das Thema Proteine geht, dann wird meistens nur über die Menge geredet. Sehr selten findet man Diskussionen über die Qualität der Proteine, die viel ausschlaggebender für die Körperfunktionen ist. Es gibt nämlich Proteine, die der Körper viel besser verwerten kann als andere.

Bei der basischen Ernährung stehen folgende Lebensmittel als Proteinquellen zur Verfügung: 
Nüsse, Samen, Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Quinoa, Amaranth, Vollkornprodukte, Hirse, Spirulina, Seitan, Tofu oder Tempeh.

Bei tierischen Proteinquellen wie Fleisch, Eiern, Käse, Wurst oder Milch fallen große Mengen an Harnsäure als Abfallprodukt an. Diese muss wiederum mit basischen Mineralstoffen neutralisiert werden, um ausgeschieden werden zu können. Das bedeutet, die Qualität dieser Proteine ist minderwertig, da der Körper unheimlich viel Energie aufwenden muss, um die Abfallprodukte zu eliminieren.

Außerdem enthalten pflanzliche Proteinquellen eine Unzahl an essenziellen Aminosäuren, die für unseren Organismus überlebenswichtig sind.

4) Kann ich durch basische Ernährung Gewicht verlieren oder auch zunehmen?

Man will es fast nicht glauben, aber paradoxerweise ist beides möglich.

Eines der Hauptsymptome von Übersäuerung ist Übergewicht. Wenn der Körper übersäuert ist, produziert er Fettzellen, die die Säuren einschließen, damit sie die umliegenden Organe nicht angreifen. Eine unglaublich clevere Eigenschaft unseres Körpers! Fängt man an, basische Lebensmittel zu konsumieren, bekommen die Fettzellen die Information, dass sie die Säuren langsam wieder freilassen können, damit sie durch die Basen neutralisiert und ausgeschieden werden können. Wer also nachhaltig abnehmen möchte, sollte versuchen viele Basen zur Verfügung zu stellen.

Derselbe Mechanismus versteckt sich hinter dem Untergewicht. Untergewicht ist ein Zeichen von Übersäuerung. Ein verschlacktes und übersäuertes Verdauungssystem hindert den Körper daran, die Nährstoffe, die über die Nahrung zugeführt werden, zu absorbieren. Dadurch wird einerseits verhindert, dass die ungesunden Nährstoffe noch mehr Schaden anrichten, aber andererseits können die wichtigen Substanzen auch nur schlecht aufgenommen werden. Die Folgen sind Kraftlosigkeit, Mangelernährung und ein geschwächtes Immunsystem.

 

Du siehst also, auch hier spielt der Säure-Basen-Haushalt eine unerlässliche Rolle für unser Wohlbefinden.

5) Kann man zu basisch werden?

Theoretisch ja, praktisch nein!

Grundsätzlich könnte ein Körper zu basisch werden, ABER das ist in der Praxis sehr, sehr, sehr, sehr schwer zu erreichen, denn auch hier würden die Puffersysteme alles dafür tun, um die überschüssigen Basen auszugleichen. Unser Körper produziert konstant Säuren bei seinen täglichen Prozessen. Das ist auch der Grund, weshalb wir uns basenüberschüssig ernähren sollen, um den Organismus dabei zu unterstützen diese Säuren neutralisieren und ausscheiden zu können.

Das sind nur 5 Gründe, weshalb wir zu 100% vom basischen Lebensstil überzeugt sind! Wer immer noch Zweifel hat, der kann ja mal ausprobieren, sich 10 Tage lang basisch zu ernähren. Das schlimmste, was dabei passieren kann, ist, dass man sich pudelwohl fühlt 😊.

„Light“ Produkte machen’s nicht leichter

Nachdem wir im letzten Blogbeitrag über Kalorien gesprochen haben, kommen wir nicht drum herum die sogenannten „light“ Produkte genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir wollen heute mal ganz genau draufschauen, was sich tatsächlich hinter der Bezeichnung „light“ versteckt und wie diese Produkte auf unsere Gesundheit wirken.

„Ohne Kalorien“ und „extra Geschmack“ liest man gerne auf der Verpackung von „light Produkten“. Fettarmer Käse, zuckerfreie Limonaden oder extraleichte Butter sollen uns beim Abnehmen helfen, die Gesundheit fördern und noch dazu gut schmecken. Aber was ist wirklich dran an dieser Geschichte?

Was sagt die EU?

Laut EU Verordnung muss ein „light“ Produkt mindestens 30% weniger Fett, Zucker oder Alkohol beinhalten, als das Originalprodukt. Was nicht geregelt ist, ist sein Nutzen für die Gesundheit des Menschen. Der Begriff „light“ suggeriert dem Verbraucher, dass er ein leichtes, kalorienarmes Nahrungsmittel zu sich nimmt und somit wahrscheinlich zur gesünderen Alternative greift. Leider schaut die Realität etwas anders aus, denn der Begriff „light“ ist ein reines Marketingkonstrukt.

Fett und Zucker sind nicht nur Energielieferanten, sondern v.a. auch Geschmacksträger, Konsistenzgeber und wichtige Auftragserfüller in unserem Körper. Entzieht man auf der einen Seite einem Lebensmittel z.B. den Fettgehalt, so müssen wiederum auf der anderen Seite Zucker für den Geschmack und Emulgatoren für die Konsistenz hinzugefügt werden. Außerdem sorgt Fett dafür, dass wir satt werden. Fehlt das Fett im Lebensmittel und wird durch Zucker ausgetauscht stellt sich das Sättigungsgefühl erst viel später ein. Wir essen also mehr.

Dasselbe Spielchen kann man bei zuckerreduzierten Produkten beobachten: z.B. enthält „Coca-Cola Zero“ keinen Zucker. Dafür mussten Süßstoffe, oder Zuckeraustauschstoffe zum Einsatz kommen, sonst würde das Getränk ja nicht mehr süß schmecken. Von diesen Stoffen weiß man mittlerweile, dass sie nicht nur appetitanregend, sondern auch potenziell krebserregend sein können.

Light Produkte beruhigen das Gewissen

Aus psychologischer Sicht haben light Produkte vor allem eine Aufgabe: Sie sollen unser Gewissen beruhigen. Jeder weiß, dass Coca-Cola unheimlich große Mengen an Zucker enthält: ca. 35 Stück Würfelzucker pro Liter. Die meisten Verbraucher wollen aber nicht auf ihre Lieblingslimonade verzichten. Also greifen sie gerne zur light Variante, um den Zucker einzusparen. Über die Auswirkungen des Süßstoffes wird leider nicht  nachgedacht, geschweige denn gesprochen.

Wer Lust auf ein gesundes Leben hat, der sollte in Zukunft Limonaden sowieso weglassen, denn die Wahl zwischen „normal“ oder „light“-Limo, ist sowie die Wahl zwischen Pest und Cholera (um es mal ganz überspitzt darzustellen).

Keine Angst vor Fett

Die Lebensmittelindustrie hat es geschafft, uns einen gewaltigen Floh ins Ohr zu setzen: Fett ist schlecht! Das ist nur halb wahr, denn bestimmte Fette sind sogar unheimlich gut für unsere Gesundheit.

Grob kann man zwischen naturbelassenen und industriell verarbeiteten Fetten unterscheiden. Und Du ahnst wahrscheinlich schon, welche Fraktion wir lieber haben 😉.

Industriell hergestellte Fette werden in ihrer Zusammensetzung durch den Verarbeitungsprozess stark verändert. Flüssige Öle können z.B. gehärtet werden, um ein festes, haltbares Fett herzustellen. Durch die Härtung werden ungesättigte Fettsäuren in gesättigte umgewandelt. Aber auch flüssige, nicht gehärtete Öle werden gerne durch chemische Verfahren raffiniert und gebleicht, um sie haltbarer zu machen. Durch diese Methoden wird das ursprüngliche Fett stark verändert, was einerseits dazu führt, dass es nicht mehr viel mit dem natürlichen Produkt zu tun hat und andererseits zur Entstehung von sehr gesundheitsUNfreundlichen Transfettsäuren beiträgt.

Transfettsäuren entstehen nicht nur während der industriellen Verarbeitungsprozesse, sondern generell beim Erhitzen von Ölen, die viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Daher sollte man auch ein hochwertiges, natürliches Öl, das viele ungesättigte Fettsäuren enthält, nicht zum Braten, Backen oder Kochen verwenden. Eine gesunde Alternative zu gehärteten Fetten ist hierfür beispielsweise hochwertiges Bio-Kokosöl oder Ghee. Beide enthalten von Natur aus viele gesättigte Fettsäuren und können daher ohne Probleme hoch erhitzt werden.

Welche Fette sind denn nun gut?

Am besten Du konzentrierst Dich auf die natürlichen Fette. 
Zum Braten, Kochen und Backen, kannst Du wie oben schon erwähnt auf Kokosöl, oder Ghee zurückgreifen.

Für Salate, kalte Speisen und zum Verfeinern nach dem Kochen probiere eine Vielzahl von kaltgepressten Ölen in Deinen Speiseplan aufzunehmen:

  • Hochwertiges Olivenöl
  • Hanföl
  • Leinöl
  • Walnussöl
  • Distelöl
  • Erdnussöl
  • Kürbiskernöl

Diese Öle liefern Dir nicht nur hochwertiges Vitamin E (schützt uns vor Umweltgiften, sorgt für eine gesunde Haut und gute Wundheilung) Vitamin K (reguliert die Blutgerinnung, aktiviert die Knochenbildung und schützt uns vor Krebs), sie haben auch ein ausgewogenes omega-3 zu omega-6-Fettsäurenverhältnis (entzündungshemmend, blutdruckregulierend, antikanzerogen).

Durch eine kleine, aber feine Auswahl an hochwertigen Bio-Pflanzenölen holt man sich automatisch eine natürliche Apotheke in die Küche. Denn gute Fette schützen Haut, Haare, Nägel, sind Bestandteil jeder einzelnen Zelle, fördern unsere Gedächtnisleistung und schmecken himmlisch!

Fazit

Light-Produkte machen das Leben nicht leichter. Deshalb versuche Deine Lebensmittel so natürlich wie möglich auszuwählen, verwende kaltgepresste Öle in der Küche und wenn Du Lust auf etwas Süßes hast, dann greif als erstes zu Obst, und sonst darfs auch gerne mal ein Stück Schoki sein, dass mit größter Freude und ohne schlechtem Gewissen genossen wird!

Viel Spaß dabei!!

Kalorien – Mythos oder Wahrheit?

Seit Jahrzehnten richtet sich die Wissenschaft nach der Theorie aus, wenn man mehr Kalorien zu sich nimmt, als man verbraucht, nimmt man zu. Wieso diese Methode heute wiederlegt werden kann und was wirklich hinter den Kalorien steckt – darüber wollen wir im heutigen Blogbeitrag schreiben.

Zu Beginn wollen wir erst mal ein paar Begriffe klären:

Die allgemeine Definition einer Kalorie ist diejenige Wärmemenge, die man benötigt, um (unter bestimmten Bedingungen) 1 Gramm Wasser um 1 Grad Celsius zu erwärmen.

1948 wurde die Kalorie als physikalische Einheit der Wärmemenge durch die Einheit Joule ersetzt (1kcal = 4,1868 kJ). Joule wurde dadurch auch zur internationalen SI-Einheit und muss auch im Warenverkehr so angegeben werden. Bei uns hat sich im normalen Sprachgebrauch die Einheit Joule nie so richtig durchgesetzt, denn wir reden bis heute vom „Kalorienzählen“.

Hinter der Kalorien-Theorie verbirgt sich das Konzept, dass unser Körper wie ein Ofen funktioniert. Alles, was wir essen, wird verbrannt, dadurch entsteht Wärme und diese wiederum können wir als Energie verwenden.

  • 1g Kohlenhydrate liefert 4,1 kcal
  • 1g Eiweiß liefert 4,1 kcal
  • 1g Fett liefert 9,3 kcal
  • 1g Alkohol liefert 7,1 kcal

Essen wir zu viel, kann der Ofen nicht alles verbrennen und wir setzen Reserven an. Viele Diätanbieter orientieren sich nach dieser Methode, wie zum Beispiel FDH (friss die Hälfte), Weight Watchers, oder andere Kalorien-Apps.

Das klingt eigentlich ganz logisch und nachvollziehbar.

Wir müssen da aber etwas genauer hinschauen.

Kalorien sind nicht gleich Kalorien

Jeder von uns kennt diese 2 Personen: Sie sind gleich alt, gleich groß, bewegen sich ungefähr gleich viel und der eine kann alles, was er möchte in sich hineinstopfen, ohne ein Gramm zuzunehmen, wohingegen der andere nur vom Anschauen einer Schokolade schon 3kg zulegt.

Das ist das erste Indiz, dass die Kalorien allein nicht ausschlaggebend für unser Gewicht sein können.

Wir kennen aber umgekehrt auch die Personen, die sogar enorm darum kämpfen müssen zuzunehmen. Sie greifen deshalb sehr häufig zu ungesundem Junk-Food, um die Kalorienaufnahme zu erhöhen, bleiben aber oft erfolglos und nehmen sogar weiter ab.

Auch da merken wir eindeutig, dass die Kalorienbilanz allein nicht für unser Gewicht verantwortlich gemacht werden kann.

Um das Ganze ein bisschen zu verdeutlichen, kannst Du Dir das folgendermaßen vorstellen:

Du suchst eine Wohnung und findest ein Inserat in der Zeitung. Die Wohnung hat sage und schreibe 500m2 und liegt noch dazu in Deinem Budget – Jackpot! Als Du die Wohnung besichtigst erkennst Du den Haken an der Geschichte: Sie ist nur 1m hoch.

Siehst Du worauf wir hinauswollen? Die Quadratmeteranzahl allein gibt absolut keine Auskunft über die Qualität der Wohnung. Nur weil die Wohnung 500m2 hat, passt trotzdem nicht mal ein Kasten hinein.

Die Kalorientheorie berücksichtigt nur den Energiegehalt eines Lebensmittels, hinterfragt aber nicht seine Qualität. Eine Scheibe Toastbrot hat weniger Kalorien als eine Scheibe Vollkornbrot. Die Inhaltsstoffe des Vollkornbrotes liefern uns aber viel mehr wertvolle Nährstoffe, die der Körper für die Aufrechterhaltung unserer Gesundheit verwenden kann.

Unser Körpergewicht kann also nicht nur mit der Energiebilanz zusammenhängen.

Der Mythos

Eine Vermutung, weshalb dieser Mythos bis heute Beständigkeit hat, könnte folgende Erscheinung sein: Jemand der anfängt Kalorien zu zählen, weil er abnehmen möchte, beschäftigt sich plötzlich intensiv mit seinem Essen und ernährt sich unterbewusst automatisch gesünder. Die Kilos purzeln. Das Kalorienzählen erweckt den Anschein zu wirken.

Das ist ein Grund, weshalb das Kalorienzählen in manchen Fällen herangezogen werden kann, um sich überhaupt mal einen Überblick über seine Ernährungssituation zu verschaffen. Dass es beim Abnehmen aber nur darauf ankommt ein Kaloriendefizit zu erreichen, ist Quatsch.

Aus der Kalorien-Theorie haben sich auch einige Trends entwickelt, von denen v.a. die Lebensmittelindustrie enorm profitiert. Wenn man sich vorstellt, dass 1g Fett 9 kcal liefert, dann ist es naheliegend den Fettgehalt im Lebensmittel zu reduzieren, um die Kalorienmenge herunterzusetzen. Daraus entstand ein gigantischer Hype um „light“ Produkte. Nachdem Fett auch ein wichtiger Geschmacksträger ist, musste man sich etwas einfallen lassen, um den Geschmack ins light-Nahrungsmittel zurückzubringen. Zucker, Geschmacksverstärker und Fettersatzstoffe kamen zum Einsatz, die wiederum alles andere als gesundheitsförderlich sind. Aber das ist ein Thema, dem wir uns ein anderes Mal widmen 😊 Was man sich aber jetzt schon merken kann: Finger weg von light-Produkten!

Kalorien und Gewichtsverlust

Wenn die Kalorien also nicht der Grund sind, ob wir zu oder abnehmen, woran liegt es dann?

Der Mensch ist ein höchstkomplexes System. Allein die körperliche Dimension des Menschen ist noch lange nicht zur Gänze erforscht. Wenn man bedenkt, dass dazu noch eine geistige und eine seelische Ebene hinzukommen, dann liegt es nahe, dass unser Körpergewicht nicht nur von der Energiebilanz abhängen kann.

Wir wollen einmal aufzählen, welche Faktoren maßgeblich an unserem Körpergewicht beteiligt sind (die Reihenfolge spielt in dem Fall keine Rolle):

  • Hormonhaushalt
  • Darmfunktion (Mikrobiom)
  • Säure-Basen-Haushalt
  • Flüssigkeitszufuhr
  • Blutzuckerspiegel
  • Stoffwechsel
  • Schadstoffbelastung
  • Berufliche Situation
  • Private Situation
  • Energiebilanz
  • Fettsäuren Zusammensetzung der Nahrung
  • Süßstoffe, Geschmacksverstärker, synthetische Mittel
  • Medikamenteneinnahme
  • Bewegung
  • Gedanken
  • Gefühle

Das sind 17 Faktoren (und wahrscheinlich gibt es noch mehr), die einen Einfluss auf unser Körpergewicht haben. Damit wollen wir einfach verdeutlichen, dass wir (egal worum es geht) den Menschen immer als Ganzes betrachten sollen.

Wer also Probleme mit dem Gewicht hat, kann mal mit diesen Tipps anfangen:

  • Gemüse, Gemüse, Gemüse (Wer uns kennt, weiß schon, dass das die Regel Nummer 1 ist :D)
  • 5 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten einplanen
  • Wasser trinken
  • Bewegung in den Alltag einbauen
  • Für ausreichend Erholung sorgen
  • Sich auf die schönen Dinge des Lebens konzentrieren

Wir wünschen Dir von Herzen viel Erfolg dabei und solltest Du strugglen, dann freuen wir uns, Dir zu helfen!

Immunsystem in Zeiten von Corona – Teil 2

G-BOMBS: Diese Lebensmittel haben's in sich!

Im letzten Blogbeitrag haben wir die Grundlagen unseres Immunsystems kennengelernt. Wir wissen nun, wie höchst Komplex dieses System ist und auf welche Art es uns vor unerwünschten Eindringlingen schützt.

Wir haben auch erfahren, dass besonders in schwierigen Zeiten, wie wir sie jetzt gerade erleben, unser Immunsystem darüber entscheiden kann, ob wir krank werden, oder nicht. Heute geht es darum, was wir selbst tun können, um aktiv unsere Abwehrkräfte zu unterstützten. Und der erste und wichtigste Schritt dafür, ist die Ernährung.
Sie ist die Grundlage für ein funktionierendes Abwehrsystem und ist noch weit vor jeder „Abstandsregelung“, die aller wichtigste Maßnahme, um uns vor Viren, Bakterien und Parasiten zu schützen. Sie ist die beste Vorsorgeversicherung, Krankheitsvermeiderin und Gesundhalterin.

Was genau sind G-BOMBS?
Einer der gesündesten Lebensmittel für Dich und Dein Immunsystem sind die sogenannten G-BOMBS oder GBZPBS: Greens (Grünes Gemüse), Beans (Bohnen), Onions (Zwiebeln), Mushrooms (Pilze), Berries (Beeren) und Seeds (Samen). G-BOMBS enthalten Unmengen an wichtigen Nährstoffen, die essenziell für unsere Abwehrkraft sind.

Greens (Grünes Gemüse):

Grünzeug, wie Spinat, Grünkohl, Brokkoli, Rosenkohl, Blattkohl und Wiesenkräuter sind vollgepackt mit wichtigen Phytonährstoffen, die Dein Immunsystem braucht, um optimal zu funktionieren. Grünes Gemüse ist reich an Folsäure, Calcium und Antioxidantien, wie Lutein und Zeaxanthin. Folsäure ist besonders wichtig, um Antikörper zu produzieren, die unerwünschte Eindringlinge unschädlich machen und töten sollen. Außerdem hat grünes Gemüse seine kräftige Farbe dem Chlorophyll (grüner Pflanzenfarbstoff) zu verdanken. Schaut man sich die chemische Struktur des Chlorophylls an, so sieht man, dass es fast gleich aufgebaut ist, wie unser roter Blutfarbstoff Hämoglobin. Das Chlorophyll übernimmt also in unserem Körper die Aufgabe, das Blut zu reinigen. Grünes Gemüse lässt sich super leicht verarbeiten: Als Smoothie, im Salat, gedünstet oder leicht angebraten passt es hervorragend zu jeder Speise.

Beans (Bohnen)

Bohnen, Linsen und Hülsenfrüchte liefern große Mengen an Ballaststoffen und resistenter Stärke (das sind Kohlenhydrate, die durch die Verdauung nicht gespalten werden können), die die Nahrungsgrundlage unserer guten Darmbakterien sind. Die Nährstoffe der Hülsenfrüchte helfen uns das Mikrobiom im Darm zu verbessern und das wiederum ist der Sitz unseres Immunsystems. Nachdem unser Mikrobiom 10x mehr Bakterien besitz, als der Mensch Körperzellen hat, ist es ganz klar, welch große Bedeutung unseren Mitbewohnern im Darm zugeschrieben werden muss. Hülsenfrüchte lassen sich herrlich zu Aufstrich oder Saucen verarbeite. Sie schmecken himmlisch gekocht im Salat, oder in Suppen.

Onions (Zwiebeln)

Zwiebeln, die gemeinsam mit Knoblauch, Schalotten, Frühlingszwiebeln, Lauch und Schnittlauch zu der Allium Familie zählen, liefern große Mengen an organischen Schwefelverbindungen. Diese Komponenten sind bekannt für ihre immunstärkenden Eigenschaften und entfalten sich besonders beim Schneiden, Hacken oder Quetschen. Jeder kennt es, wenn einem beim Zwiebelschneiden die Tränen runterkullern. Jetzt weißt Du, dass das etwas ganz Tolles ist 😊 Zwiebeln enthalten außerdem Querzetin, einen Stoff, der in der Lage ist Bakterien zu bekämpfen und zusätzlich präbiotische Eigenschaften besitzt. Er stellt also das Futter für die guten Darmbakterien in unserem Verdauungstrakt dar. Zwiebeln und Knoblauch sollten nicht nur wegen ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften in keiner Küche fehlen, sie sind auch super Geschmacksgeber und verfeinern jede Speise!

Mushrooms (Pilze)

Pilze sind ein kleines Meisterwerk der Natur. Sie zählen weder zu den Pflanzen noch zu den Tieren, sondern stellen eine ganz eigene Kategorie dar. Sie sind Mittelpunkt vieler Studien auf Grund ihrer außergewöhnlichen Eigenschaften. Es gibt mittlerweile unzählige wissenschaftliche Beweise, dass Pilze einen großen Einfluss auf unser Immunsystem haben. Sogar die Krebsforschung ist dabei, etwaige Therapiemöglichkeiten zu untersuchen. Zusätzlich haben Pilze die Fähigkeit, das immunstabilisierende Immunglobolin A (IgA) zu erhöhen und dadurch den Körper vor einem Angriff von außen zu schützen.

Bei Pilzen ist es wichtig, sie gekocht zu verzehren, da sich die Wissenschaft noch nicht ganz einig ist, wie wir auf spezielle Pilzinhaltsstoffe im rohen Zustand reagieren. Sie schmecken köstlich in Nudelgerichten, im Salat, als Suppeneinlage oder aber auch als „Fleischersatz“.

Berries (Beeren)

Beeren aller Art, so wie Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Brombeeren, Ribiseln oder Stachelbeeren sind reich an Phytochemikalien und Vitaminen, die alle einen enormen Einfluss auf unsere Abwehrkraft haben. Die Heidelbeere z.B. enthält große Mengen eines Stoffes namens „Pterostilben“, dass auf Grund seiner antioxidativen Fähigkeiten in der Lage ist, Entzündungen zu lindern und Krankheiten zu bekämpfen. Beeren passen hervorragend zu Frühstücksbrei, Smoothies, oder Obstsalat und lassen sich wunderbar zu selbstgemachtem Kompott oder Marmelade verarbeiten.

Seeds (Samen)

Samen und Nüsse, wie Chiasamen, Flohsamen, Leinsamen, Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln sind reich an Ballaststoffen, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E, Eisen, Zink und Calcium. Zink, das man v.a. in Kürbiskernen, Sesam oder Hanfsamen findet, spielt eine wichtige Rolle in unserer Immunfunktion. Es wird auch als „Türsteher des Immunsystems“ bezeichnet. Es ist Bestandteil von über 50 Enzymen, was wiederum bedeutet, dass Zink in unzähligen Stoffwechselprozessen beteiligt ist. Zink zählt zu den essenziellen Spurenelementen und muss mit der Nahrung zugeführt werden, da es vom Körper nicht selbst gebildet werden kann.

Samen und Nüsse passen hervorragend in Deine Frühstücksbowls, aber auch geröstet in Salate oder auch gemixt zum Binden von Saucen oder Aufstrichen.

 

G-BOMBS haben eine weitere Gemeinsamkeit: Sie alle enthalten unzählige basische Mineralstoffe und kommen deshalb auch in unseren Basenkuren häufig zum Einsatz.

 

Was manche vielleicht noch nicht wissen: Auch der Säure-Basen-Haushalt ist ausschlaggebend für ein funktionierendes Immunsystem. Eine saure Ernährung und starke Belastungen wie Stress, Angst, Wut oder Hilflosigkeit, schwächen unser Immunsystem. Durch Stress wird die Zahl der Abwehrzellen vermindert. Gleichzeitig hat ein Übermaß an Säuren einen ungünstigen Einfluss auf das vegetative Nervensystem, denn ein saures Milieu stimuliert den Sympathikus und versetzt den Körper in einen Zustand erhöhter Aktivität. Dieser Zustand ist auch bei Gefahr aktiv.

Ein Übermaß an Säuren im Organismus regt außerdem den Eiweißabbau an und damit auch den Abbau von Antikörpern und Immunglobulinen. Bei einer Übersäuerung stehen dem Immunsystem nicht mehr genügend Abwehrzellen zur Bekämpfung von Infekten zur Verfügung.

Ähnlich verhält es sich auch mit Enzymen. Damit sie einwandfrei funktionieren können, benötigen sie ein bestimmtes Milieu, häufig neutral oder leicht basisch. Enzyme sind die Katalysatoren von bestimmten chemischen Reaktionen und dadurch an unzähligen Stoffwechselprozessen beteiligt. Wir sollten also gut darauf achten, ihnen die besten Rahmenbedingungen zu gewährleisten, damit sie einwandfrei funktionieren können.

Du siehst also: G-BOMBS sind Lebensmittel, die unsere Abwehrkraft besser unterstützen, als jedes Medikament.

Die Natur besitzt nämlich eine Intelligenz, von der wir zu zweifeln wagen, ob wir sie jemals ganz verstehen geschweige denn nachmachen können: Sie beherrscht das komplexe Zusammenspiel der einzelnen Nährstoffe auf allerhöchstem Niveau und ist dadurch in der Lage die Wirkung der Inhaltsstoffe synergistisch zu erhöhen. Falls Du unser natürliches Antibiotikum noch nicht kennst: Hier siehst Du, wie wunderbar sich die einzelnen Inhaltsstoffe gegenseitig unterstützen!

Im nächsten Blogbeitrag werden wir noch eine Stufe tiefer gehen und spezielle Nährstoffe genau unter die Lupe nehmen, um zu verstehen welche Aufgaben sie in unserem Immunsystem übernehmen.

5 Tipps für’s Home Office

Die meisten von uns sitzen derzeit im Home Office (auch wir, wie man sieht). Eine ungewohnte Situation, die neben vielen positiven Aspekten, auch Herausforderungen mit sich bringt. Home Office kann man üben und man kann besser darin werden. Mit diesen 5 Tipps wollen wir Dir zeigen, wie Du das Arbeiten von zu Hause aus verbessern kannst. 

1) Bewegung, Bewegung uuund Bewegung

Im Moment sitzen wir viel herum. Klar, wir sollen ja zu Hause bleiben. Zu wenig Bewegung schadet aber dem Blutkreislauf und der Sauerstoffversorgung im Körper. Deswegen sollte man unbedingt jede Chance auf körperliche Aktivität nutzen. Im Idealfall an der frischen Luft – bei entsprechender Rücksicht auf andere, natürlich. Auch wenn man nicht ständig hinausgehen kann, gibt es im Internet unterschiedliche Bewegungsübungen – einfach googeln. Unser Tipp: arbeite doch mal im Stehen. Das unterstützt die Körperhaltung und kräftigt die Rückenmuskulatur. 

2) Bewusste Ernährung

Im Moment neigen wir dazu, es uns einfach zu machen, wenn’s ums Essen geht. Man sitzt herum, gönnt sich Snacks und Zwischenmahlzeiten, die im normalen Alltag ganz bestimmt nicht am Teller landen würden. Hier können sich, neben zusätzlichen Kilos, auch Magen- und Darmbeschwerden einschleichen, die durch den Bewegungsmangel nur noch verstärkt werden. Die Lösung: ausgewogene, abwechslungsreiche und vor allem pflanzliche Ernährung. Eat the rainbow! Wir haben einige Rezepte für Dich, wenn Du kochen möchtest.

3) Ein Arbeitsplatz steigert die Produktivität

Es würde sich derzeit anbieten, aus dem Bett oder vom Sofa aus zu arbeiten. Dabei ein gesunde Körperhaltung zu bewahren, ist aber so gut wie unmöglich. Außerdem sorgt ein eingerichteter Arbeitsplatz für eine Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben. Das ist essentiell, um abends abschalten zu können. Abschalten bedeutet Erholung und die wiederum steigert die Produktivität. Der Muskelaufbau bei Sportlern passiert auch nicht während des Sports, sondern in den Pausen dazwischen.

4) Achte auf Deine Bildschirmzeit

Wer tagsüber großteils auf den Bildschirm schaut, sollte abends möglichst abschalten und sich lieber ein gutes Buch, anstelle von Netflix Serien reinziehen. Zu lange auf den Bildschirm zu starren schadet nämlich nicht nur unserm Herz-Kreislaufsystem, sondern auch unserer Netzhaut. Ein Tipp: Leg Dir einen Bildschirm zu. Dauernd auf einen kleinen, kontrastarmen Laptop-Bildschirm zu starren belastet die Augen. Ein Bildschirm ab 22 Zoll schont, denn er sorgt für eine bessere Sitzposition, höheren Kontrast und weniger blaues Licht (blaues Licht mögen unsere Augen am wenigsten).

5) Gönn Dir Pausen

Anders als im Büro gibt es zu Hause keine Kaffeepausen, Gespräche mit Kollegen oder sonstige Ablenkungen von der Arbeit. Man neigt vielleicht sogar dazu, vor dem Computer zu essen und auch auf Mittagspausen zu verzichten. Das geht auf Dauer schief, denn es führt zur Überbelastung. 
Wem es schwer fällt von alleine zu pausieren, kann sich am Handy einen Wecker als Pausenerinnerung stellen. Sehr hilfreich können auch Apps für Meditation oder für Atemübungen sein. Auch sie erinnern Dich an das bewusste Pausieren. So bringst Du Leichtigkeit in den Alltag und spürst sofort, wie gut es Dir tut.

Wir unterstützen Dich im Home Office

Punkt 2), die bewusste Ernährung ist unser Spezialgebiet. Mit 1-2 Wochen Basenbox gönnst Du Deinem Körper eine gesunde Auszeit, musst nicht kochen und stärkst gleichzeitig Dein Immunsystem.

Immunsystem stärken – jetzt erst recht!

Unser Immunsystem ist unser Schutzpanzer, unsere Gesundheitsarmee, unser Türsteher und großer Bruder.

Es lässt nichts hinein, was da nicht rein soll – vorausgesetzt es ist intakt.

(Siehe auch: https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/infektionen-und-immunsystem-6443.php)

Hippokrates hat schon gesagt: „Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.“

Wir sind, gerade in Zeiten wie diesen, mehr denn je gefordert unsere Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Und darum sollten wir alles tun, damit unser Immunsystem die volle Power hat.

Bei all den Diskussionen, die gerade stattfinden und den Informationen, die im Netz kursieren, wird eines komplett unter den Tisch gekehrt: unsere Abwehrkräfte!

Alle Maßnahmen, die die Regierung gerade setzt, sind gut, richtig und absolut notwendig. Natürlich müssen wir gründlich Händewaschen, Abstand halten und zu Hause bleiben, aber wir können noch VIEL MEHR machen, um dem Coronavirus die Stirn zu bieten.

Wie wir wissen, ist das Coronavirus v.a. für ältere Menschen und jene mit geschwächtem Immunsystem gefährlich. Bei den Älteren geht es nicht um das Lebensalter, es geht auch bei ihnen um das Immunsystem, das einfach im Alter schon sehr viel mitmachen musste und angeschlagen sein kann.

Das bedeutet doch im Umkehrschluss, dass eine zusätzliche Maßnahme sein MUSS, unser Immunsystem zu stärken. Wir müssen AKTIV werden!

Wir können nämlich ganz schön viel dazu beitragen, ob wir zur Risikogruppe gehören, oder nicht.

Außerdem ist es gerade jetzt von unendlicher Wichtigkeit, dass wir unser Gesundheitssystem und v.a. das Personal entlasten. Je stärker unser Immunsystem ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir auch abseits von Corona gesund bleiben.

Ein weiterer Dämpfer für unsere Abwehrkräfte, der sich gerade ebenfalls virusartig auf der ganzen Welt verbreitet ist die Angst. Angst ist das Gefühl der „Unheimlichkeit“ und des „Ausgesetztseins“. Man fühlt sich hilflos und handlungsunfähig.

Der deutsche Existenz-Philosoph Martin Heidegger (1889-1976) definierte Angst als eine Grundbefindlichkeit, in der das Dasein auf sich selbst zurückgeworfen wird. In der Angst eröffnet sich die Endlichkeit der Existenz und ihre Nichtigkeit.

Wenn man in diesen Zeiten auf der Straße jemanden husten hört, denkt man automatisch an Corona und hält womöglich beim Vorbeigehen noch die Luft an, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Kratzt es einen im Hals, ist man sofort verunsichert und überlegt die Hotline der Gesundheitsnummer 1450 anzurufen – sicher ist sicher!

Je öfter man diese Gedanken hat und je mehr Menschen da draußen diese Gedanken teilen, desto eher manifestieren sie sich. Sie fangen an sich zu verdichten und treten plötzlich tatsächlich ein. Ein Gedanke kann Realität werden,

Das bedeutet nicht, dass man eine Vermeidungsstrategie anwenden soll, naiv durch den Tag träumen und so tun soll, als gäbe es Corona nicht. Es bedeutet nur, dass man sich dieser Mechanismen bewusst werden soll, lernen kann mit ihnen umzugehen und sie als Chance wahrzunehmen.

Genau jetzt sollten wir die Welt mit den schönsten, fröhlichsten, lustigsten und buntesten Gedanken und Handlungen bombardieren, sodass wir ein Feld kreieren, dass durch Positives genährt wird. Wie schön ist es, wenn jeden Tag um 18:00 Uhr die Menschen aus ihren Fenstern singen und für all die unermüdlichen Helfer applaudieren? Wir sind alle miteinander verbunden, wir sind ein riesiger Organismus und wir können unglaublich viel tun, damit dieser Organismus wieder in seine volle Kraft kommt.

Mit dem allergrößten Vergnügen wollen wir Dir helfen, selbst aktiv zu werden. Wir werden Dir in den nächsten Wochen und Monaten viele Tipps und Tricks auch auf unseren Social-Media-Kanälen zeigen, wie schön es ist, sich um seine Gesundheit zu kümmern. Wie dadurch alles im Leben einfacher wird, weil man mehr Energie für sich und seine Liebsten hat. Weil man durch Positivität auch souveräner gegenüber Problemen werden kann und gleichzeitig die Fähigkeit erlernt, das Schöne in den kleinen Dingen des Lebens zu sehen und demütig vor der Schöpfung zu werden.

Und jetzt die allerbeste Nachricht zum Schluss: Es ist nicht mal schwierig sein Immunsystem zu stärken!

Für manche mögen die folgenden Dinge vielleicht abgedroschen und lächerlich klingen. Diejenigen, die diese Ratschläge aber schon mal durchgezogen und tatsächlich in ihren Alltag eingebaut haben, die wissen wovon wir reden und können die Mächtigkeit dieser kleinen Methoden aus tiefstem Herzen bejahen. Das wichtigste ist, dass man lernt diese Dinge wie „Zähneputzen“ zu sehen: Sie sollen jeden Tag Platz in Deinem Leben finden.

So schützt Du Dein Immunsystem

1) Viel Gemüse essen
Bio-Gemüse enthält unzählige sekundäre Pflanzenstoffe. Diese wiederum sind das Immunsystem der Pflanze. Das bedeutet, dass die Natur uns ihr eigenes Immunsystem zur Verfügung stellt, damit unsere Abwehrkräfte gut funktionieren können. Wenn Du dafür sorgst, dass der Gemüseanteil auf Deinem Teller immer der größte und bunteste ist, dann tanzen Deine Immunzellen Tango!

Hier sind 5 Tipps, die Du bei Deiner Ernährung unbedingt berücksichtigen solltest, wenn Du Dein Immunsystem aufpäppeln möchtest: 

  1.  Achte auf Vollwertigkeit und unbehandelte Lebensmittel
  2. Nimm ausreichend Flüssigkeit zu Dir, z.B. in Form von Tees
  3. Viel Grünes tut Dir gut – Salate, Sprossen, Brokkoli, Zucchini etc.
  4. Fokus auf unbehandelte Lebensmittel – sowohl beim Essen, als auch beim Trinken
  5. Apfelessig als Unterstützer – ein Schluck davon, aufgespritzt mit Wasser täglich 
Mehr Details zu diesen 5 Punkten erfährst Du hier.

2) Bewegung an der frischen Luft
Die Gesundheitspolizei in unserem Körper liebt frische Luft! Wenn eine Zelle mit Sauerstoff geflutet wird, kann sie besser arbeiten. Versuche (auch jetzt) jeden Tag ein bisschen Zeit im Freien zu verbringen. Bitte achte darauf, dass Du allein rausgehst und ausreichend Abstand zu anderen Personen hältst. So baust Du gleichzeitig Stress ab, der wiederum der Todfeind Nummer 1 unseres Immunsystems ist und kannst den Kopf durchlüften.

3) Lachen
Lachen ist für die Seele dasselbe, wie Sauerstoff für die Lungen. Auch unser seelischer Zustand hat, genauso wie unsere Gedanken, einen riesigen Einfluss auf die Abwehrkräfte. Wer den ganzen Tag nörgelt, der züchtet sich ein grantiges Immunsystem. Also denk dran: Jede fröhliche Zelle, ist eine gesunde Zelle 🙂

4) Sich kümmern
Wer sich um sein Immunsystem kümmert, der merkt schnell, dass sich das Immunsystem revanchieren wird. Und falls Du Lust hast, Dich auch gleichzeitig, um die Abwehrkräfte Deiner Freunde und Familie zu sorgen, dann mach doch einfach dieses Rezept nach:

Mit diesem ultimativen Hausmittelchen boostest Du Dein Immunsystem!

Eins können wir uns sicher sein: Die Welt wird wieder gesund werden!

Und sie wird sich verändern, denn diese Krise wird uns auch sehr viel lehren. Sie kann uns helfen einen neuen Umgang mit unseren Mitmenschen zu lernen, damit wir merken, wie schön es ist zu helfen und gebraucht zu werden. Die Natur hat gerade Zeit sich wieder zu erholen und es ist unsere Chance zu überdenken, wie wir in Zukunft weiterhin mit ihr umgehen wollen. Auch die Globalisierung wird sich verändern und vielleicht lohnt es sich doch den heimischen Betrieben wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Wir dürfen erkennen, wie wichtig es ist einen gesunden Lebensstil zu führen, damit man in Krisenzeiten voller Energie auch für andere da sein kann.

Es werden sich ganz viele Dinge verändern und wir haben die Chance etwas richtig Gutes daraus zu machen!

Übrigens: Bei Punkt 1) helfen wir Dir gerne! Gemüse ist nämlich unser Spezialgebiet. Bestell‘ jetzt Deine Basenbox, wenn Du das Gefühl hast, Du könntest eine volle Ladung Vitamine gebrauchen.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum – bedeutet?

Ab wann ist ein Lebensmittel nicht mehr haltbar? Woran erkennt man es? Wie geht man mit abgelaufenen Lebensmitteln um und was können wir tun, um weniger Essen wegwerfen zu müssen? Nachdem wir mit unseren basischen Bio-Produkten mittlerweile auch im Lebensmitteleinzelhandel vertreten sind, beschäftigt uns das Thema täglich. Deswegen möchten wir hier für ein wenig Klarheit sorgen.

Das wichtigste bei diesem Thema ist zuerst einmal 2 Begriffe zu klären, denn diese werden sehr gerne vom Verbraucher verwechselt.

Das Mindesthalbarkeitsdatum

Das MHD gibt an, bis zu welchem Termin ein Lebensmittel bei sachgerechter Aufbewahrung (insbesondere Einhaltung der im Zusammenhang mit dem MHD genannten Lagertemperatur) auf jeden Fall ohne wesentliche Geschmacks- und Qualitätseinbußen sowie gesundheitliches Risiko zu konsumieren ist. Das MHD ist nicht zu verwechseln mit dem Verfallsdatum. Hat ein Lebensmittel sein MHD überschritten, kannst Du davon ausgehen, dass es trotzdem noch genießbar ist.

Verbrauchsdatum

Laut Wikipedia ist das Verbrauchsdatum das Datum, ab dem Lebensmittel, die in mikrobiologischer Hinsicht sehr leicht verderblich sind und nach kurzer Zeit eine unmittelbare Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen könnten (z.B. Hackfleisch, rohes Geflügelfleisch), nicht mehr verkauft werden dürfen. Es gibt an, bis wann das Lebensmittel verbraucht sein sollte, die gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung lautet: „verbrauchen bis …“.

1/3 landet im Müll

Rund 1/3 aller weltweit produzierten Lebensmittel landen im Mistkübel. Das sind 1,3 Milliarden Tonnen Nahrungsmittel pro Jahr! Eine Summe, die eigentlich unvorstellbar ist!

Der durchschnittliche Europäer wirft 179 kg Lebensmittel pro Jahr weg. Das ist nicht nur eine große Menge, sondern kostet auch sehr viel Geld. Lebensmittel werden äußerst rohstoffintensiv produziert, kilometerweit transportiert, gekühlt und zu qualitativ hochwertigen Speisen verarbeitet. Wenn sie weggeworfen werden, müssen sie energie- und kostenintensiv entsorgt werden. Der Wert der Lebensmittel, die von einem österreichischen Haushalt jedes Jahr weggeworfen werden, entspricht etwa 300 bis 400 Euro. Umgerechnet ist das ca. 1€/ Tag, den jeder Haushalt einfach so in den Müll wirft.

 

Das Joghurt, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum gestern abgelaufen ist, die Nudeln, die bis vor einem Monat haltbar waren und der Saft, der schon drei Wochen drüber ist: Das ist doch sicher verdorben, also nichts wie weg damit! Denn, so glauben viele, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, gehören Lebensmittel in den Müll.

Dieser Glaube ist nicht einfach nur Quatsch, sondern führt zu einer vollkommen unnötigen Lebensmittelverschwendung. Denn: Fast alle Nahrungsmittel sind auch noch über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus genießbar.

Es handelt sich bei dem MHD also um eine Art Garantie des Herstellers für die Qualität des Produkts und um eine Absicherung gegen Beschwerden – nicht um einen Stichtag, an dem das Lebensmittel mit Sicherheit verdorben ist.

Fast alle Lebensmittel können noch mehrere Tage bis Monate (Nahrungsmittel wie Salz, Zucker, Reis, Honig, Essig, …sogar praktisch ein Leben lang) über das MHD hinaus bedenkenlos verzehrt werden.

Was tun?

Nachdem wir ja jetzt wissen, dass die Chance sehr groß ist, dass das Lebensmittel noch genießbar ist, auch wenn das MHD bereits abgelaufen ist, darfst Du Dich in diesem Fall komplett auf Deine Sinne verlassen.

Wer sich aus den Fängen eines kleinen aufgedruckten Datums befreien möchte, der kann das Lebensmittel einfach mit seinen natürlichen Sinnen beurteilen:

Schau Dir das Produkt genau an, rieche daran, fasse es an und probiere es ganz einfach. Riecht es komisch, fühlt sich schmierig an, zeigt Verfärbungen oder schmeckt anders als gewohnt: Weg damit. Wenn nicht: Kannst Du es einfach essen!

Hast Du schon mal vom „Dumpstern“ gehört – diese Bewegung gibt es seit einigen Jahren. Hierbei geht’s darum abgelaufene Lebensmittel aus dem Müll zu fischen, weil Lebensmittel wertvoll sind! 😊

Entgiften am Jahresanfang – so klappt’s

Draußen ist es kalt und in den Häusern werden die Öfen eingeheizt, Kerzen angezündet, man sitzt mit der Familie zusammen, tauscht sich aus und nebenbei wandert der ein oder andere Keks in den Mund. Die Oma hat einen herrlichen Schweinsbraten gekocht, der Weihnachtsbaum ist voll mit süßen Köstlichkeiten, am Abend fließt der Alkohol und plötzlich merkt man zu Jahresbeginn, dass die Hose ganz schön eng geworden ist. Es wird wieder Zeit etwas zu tun!

Keine Sorge – so geht’s den meisten! Denn wer nicht genießt, ist ungenießbar… 😊Übrigens haben wir ein Rezept für gesunde Weihnachtskekse.

So purzeln die Kilos

Wir wollen Dir heute ein paar Tipps geben, wie die Kilos nach den Feiertagen wieder zum Purzeln gebracht werden – denn wer abnimmt, entgiftet automatisch. 

Das wichtigste ist wieder in ein ausgeglichenes Essverhalten zu gelangen. Nicht mehr als 3 Mahlzeiten pro Tag und statt Fleisch sollte wieder sehr viel Gemüse auf dem Teller landen. Die Kekse und die Süßigkeiten auf dem Christbaum sind hoffentlich schon alle verputzt, sodass sie keine heimliche Verführung mehr darstellen. Statt Punsch und Glühwein, gibt’s jetzt wieder Wasser und Kräutertee und auch Bewegung an der frischen Luft ist eine Wohltat für Körper, Geist und Seele.

Meistens ist der Kopf ja das Problem. Der innere Schweinehund kann ganz schön laut werden, wenn es darum geht, sich wieder zu zügeln. Aber auch dafür gibt’s eine einfache Lösung: Dein Salat wird nie erfahren, dass Du während des Essens an Kuchen gedacht hast. 😊

Mit einer Basenkur können wir Dir helfen, den inneren Schweinehund auszutricksen. Nicht in Wien? Dann schau‘ Dir das Basenbuch.

Entgiften leicht gemacht

Drei Organe mussten während der Feiertage ganz besonders viel leisten: Leber, Niere und Darm. Diese Entgiftungsorgane freuen sich besonders, wenn wir uns jetzt mit ein paar einfachen Hausmittelchen gut um sie kümmern.

Das Wichtigste beim Entgiften ist die Flüssigkeitszufuhr. Spülen, spülen, spülen – lautet die Devise! Du kannst Dir das wie einen dreckigen Putzfetzen vorstellen, den Du unters laufende Wasser hältst. Je länger das Wasser darüber fließt, desto sauberer wird der Lappen. Und genauso funktioniert das auch bei unseren Organen. Sie lieben klares Wasser!

Versuche heute 3 L Wasser über den Tag verteilt zu trinken. Kleiner Tipp: Je heller Dein Urin ist, desto besser wurden die Nieren durchgespült.

Durch Brennnesseltee, rote Rüben, Knoblauch und Algen (Chlorella, Spirulina) kannst Du Deine Nieren noch zusätzlich bei ihrer Arbeit unterstützen.

Auch die Leber will umsorgt werden, denn sie ist DIE Entgiftungspolizei unseres Körpers. Lebensmittel, die wertvolle Bitterstoffe enthalten, sind hier besonders hilfreich: z.B. Löwenzahn, Ingwer, Kurkuma und grüner Tee.

Beim Darm ist es wichtig, dass Du ihm ausreichend Ballaststoffe zur Verfügung stellst: Leinsamen, Flohsamen, Chiasamen, aber auch Vollkorngetreide oder Heilerde sorgen für eine effiziente und sorgfältige Reinigung des Darmes.

Probier’s aus – Du wirst sehen, wie schnell Dein Körper auf diese Wohltaten reagiert. 

Gerne unterstützen wir Dich dabei – die basische Ernährung macht’s Dir einfach.

Ewiges Leben? Die Hunza wissen wie!

Seit den ersten Tagen der Menschheit, sind wir auf der Suche nach dem ewigen Leben. Der älteste literarische Text, den wir bis heute darüber kennen, ist das Gilgamesch-Epos, bei dem es um die Suche nach der Unsterblichkeit geht. Seit damals sind einige Jahrtausende vergangen, die Lebenserwartung ist gestiegen, aber das Ziel von unendlichem Leben haben wir (noch) nicht erreicht.

Heute gibt es von Ärzten und Ernährungswissenschaftlern unzählige Vorschläge für eine gesündere Lebensweise, die Meinungen könnten unterschiedlicher nicht sein und die Verwirrung in der Gesellschaft nicht größer. Wir leben heute in der schnellen Welt der Wirtschaft, von Chemie und genmanipuliertem Essen, weit weg von der Natur, die uns in Wahrheit wirkliche Gesundheit auf dem Silbertablett serviert.

Genau deshalb wollen wir heute die Geschichte der „Hunza“ genauer unter die Lupe nehmen. Sie gelten nämlich als die gesündesten Menschen der Erde. 

Ein Volk, das über 100 Jahre alt wird

Hunza

Die Hunza leben im Hunza River Tal, im heutigen Pakistan auf über 2.500m Höhe, umgeben von hohen Bergen und fast völlig isoliert von der Welt. Vielleicht hat man schon mal etwas über dieses Volk unter dem Namen Huznakuts gehört, deren Sprache sich sehr von den anderen Sprachen der Region unterscheidet. Man vermutet, dass es sich um eine Mischung aus alten Mazedonischen und einigen Sprachen aus dem persischen Reich handelt. Der Legende nach handelt es sich bei den Hunza um eine Armee von Alexander dem Großen.

Jahrhunderte lebten die Hunza in einer unabhängigen, kleinen Monarchie, die von einem Herrscher mit dem Titel „Mir“ regiert wurde. Erste Berichte über sie kamen von der britischen Garnison nach Europa, die das Hunza Tal in den 1870er Jahren untersucht hatte. Sie wurden als langlebige Menschen mit sehr guter Gesundheit und hellerer Haut als diejenige ihrer Nachbarstämme beschrieben. Die Bevölkerung wurde auf etwa 8.000 Menschen geschätzt.

Das gesündeste Volk der Erde

Mitte des 20. Jahrhunderts setzte das Weltinteresse an den Hunza ein. Die Wissenschaftler wollten alles über die geheimnisvollen Menschen und ihr langes und gesundes Leben herausfinden. Also begannen sie, ihre Lebensweise, ihre Kultur, ihre Gewohnheiten und ihren Lebensraum zu studieren.

Das Hunza Tal ist nicht sehr reich an natürlichen Ressourcen, so dass Tier- und Pflanzenleben begrenzt sind. Die Menschen mussten große Anstrengungen unternehmen, um sich mit Nahrung und Feldfrüchten zu versorgen. Ihre terrassenförmig angelegten Gärten, die 50 Ebenen hoch sind, stellen eine sehr intelligente Methode dar, genügend Platz auf einer sehr engen Fläche zu entwickeln.

Die Wissenschaftler stellten fest, dass die Hunza Menschen nicht an modernen Krankheiten wie etwa Krebs leiden. Sie haben irgendwie ein natürliches Abwehrsystem gegen Herzkrankheiten, Diabetes, Bluthochdruck und Allergien. Sie werden bis zu 120 Jahre alt, und es ist keine Seltenheit, dass ihre Frauen noch im Alter von 70 oder 80 Jahren gebären. In jedem Lebensalter halten sei ihre Vitalität, Gesundheit und Kraft aufrecht.

Das hört sich fast schon märchenhaft an – entspricht aber der Realität.

Das Geheimnis der Hunza für ein langes Leben

Das erste Geheimnis der Hunza ist ihr Essverhalten: Sie essen nur zweimal am Tag! Ein reichhaltiges Frühstück früh am Morgen, und ein Abendessen nach dem Sonnenuntergang. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus rohen Früchten (Äpfeln, Brombeeren, Kirschen, Birnen, Pfirsiche und Aprikosen), Gemüse (Kartoffeln, Karotten, Rüben, Kürbis); Nüssen, wie Haselnüsse, Mandeln und ihre Ölderivate; Milch, Joghurt und Käse in kleinen Mengen, und nicht zu viel Fleisch. Außerdem trinken sie große Mengen an reinem mineralreichem Gletscherwasser.

Etwas, das die Ernährung der Hunza einzigartig macht, ist ein (im ersten Moment) eher unscheinbarer Bestandteil ihrer Nahrung: Aprikosensamen. Das Saatgut ist reich an den Vitaminen B17 und B20, und vermutlich ist ihre Zufuhr dieser Vitamine 200x größer als beim Durchschnittsamerikaner.

Forscher haben die Theorie aufgestellt, dass die Aprikosen des Hunza Valley der Schlüssel dafür sind, dass sie nicht an Tumoren erkranken.

Im Winter haben die Hunza auch einen Abschnitt innerhalb des Jahres, in dem gefastet wird. Zwei bis vier Monate lang lebt das Volk nur von Marillensaft. Ihr Lebensstil verlangt viel Arbeit auf dem Feld, also sind sie fast den ganzen Tag über körperlich aktiv. Außerdem machen sie viel Yoga und einige von ihnen sind wahre Meister der Meditation.

Ihre Philosophie des Lebens ist sehr einfach: Gestern ist bereits vergangen, und morgen ist noch nicht da.

Genauso gestalten die Hunza ihren Tag: leben in der absoluten Gegenwart.

Einige dieser „Tricks“ können wir uns ganz leicht und ohne viel Aufwand von den Hunza abschauen:

  • Pausen zwischen den Mahlzeiten einhalten
  • Ausreichend Leitungswasser trinken
  • Viel Gemüse und Obst in den Alltag einbauen
  • Wenig tierische Produkte essen
  • Bewegung an der frischen Luft
  • Zeit für Erholung und Ruhe einplanen

Das wunderbare daran ist, dass diese Dinge ganz einfach und unkompliziert sind. Wer also (so wie wir) gerne über 120 Jahre alt werden möchte und das noch dazu mit voller Gesundheit und Lebensenergie, der sollte diese Tricks in den Alltag einbauen.

Aber bitte versprich uns, dass Du uns eine Postkarte an Deinem 100. Geburtstag schickst!!

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Gluten – gesund oder ungesund?

Gluten hat in den letzten Jahren deutlich an Popularität verloren. Aber was ist dran an den Vorwürfen? Sollte man tatsächlich auf Gluten verzichten? Oder ist es unbedenklicher als gedacht?

Hat man vor 10 Jahren das Wort „Gluten“ in den Mund genommen, ist man mit großer Wahrscheinlichkeit mit entgeisterter Miene angeschaut worden. Woran liegt es also, dass Gluten in so kurzer Zeit zum „bad boy“ der Ernährung geworden ist?

Was ist Gluten eigentlich?

Gluten ist die Bezeichnung für spezielle Eiweißverbindungen in verschiedenen Getreidesorten. Große Mengen dieses sogenannten Klebereiweißes sind in Weizen, Roggen und Dinkel enthalten. Kleinere Mengen auch in Hafer, Gerste, Hartweizen, Einkorn, Emmer und Kamut. Vor allem beim Backen entfaltet das Kleberweiß seine volle Wirkung indem es für einen homogenen Teig sorgt. Diese Fähigkeit hat sich auch die Lebensmittelindustrie bei Fertigprodukten, aber auch bei der Bierherstellung und generell als Bindemittel zu Nutze gemacht. Seitan, ein Nahrungsmittel, das gerne als Fleischersatz verwendet wird, besteht zum Großteil aus Gluten.

Warum ist Gluten so in Verruf geraten?

Durch die fortschreitende Industrialisierung der Landwirtschaft wurde auch das Getreide im Laufe der Zeit stark verändert. Hybridisierung und Kreuzungen haben dazu geführt, dass sich das heutige Getreide stark von jenem unterscheidet, das die Menschen bis Mitte des 20. Jahrhunderts gegessen haben. Dies bietet eine Erklärung für den rapiden Anstieg von Gluten-Unverträglichkeit und Sensitivität gegenüber glutenhaltigen Speisen in der Bevölkerung.

Gluten-Unverträglichkeit

Während Zöliakie eine ernste Autoimmunerkrankung ist, bei der man lebenslang gänzlich auf sämtliche glutenhaltige Lebensmittel verzichten muss, da es ansonsten zu gravierenden Erkrankungen des Darms kommt, existieren auch weniger akute Formen von Gluten-Unverträglichkeit. Zöliakie kommt im Durchschnitt bei 1 % der Bevölkerung vor, das Spektrum an Gluten-Unverträglichkeiten ist hingegen sehr weit verbreitet. Der Verzehr von Gluten führt dabei zu einer Entzündungsreaktion im Darm, die sich in verschiedenen Symptomen äußern kann:

  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Blähungen
  • Durchfall
  • verminderte Denkleistung
  • Gewichtszunahme
  • Erschöpfung
  • u.v.m.

Die durch Gluten hervorgerufene Entzündungsreaktion wird in letzter Zeit auch mit Erkrankungen wie Alzheimer, Demenz und Autismus in Verbindung gebracht. Vor allem amerikanische Ärzte, wie Dr. Perlmutter oder Dr. Davis forschen zu diesem Thema.

Glutenfrei: Ja oder Nein?

Anhand der oben genannten Fakten spricht viel dafür, auf Gluten zu verzichten. Denn auch wenn sich nach dem Verzehr von Gluten keine Symptome zeigen, kann dennoch die beschriebene Entzündungsreaktion im Körper stattfinden.

Einfach mal ausprobieren

Die Diagnose einer Unverträglichkeit gestaltet sich häufig schwierig und diverse Tests liefern oft keine eindeutigen Ergebnisse. Deshalb ist es am besten, eine Art Selbsttest zu machen. Dabei verzichtet man für zirka 3 Wochen auf alle glutenhaltigen Lebensmittel und beobachtet, wie man sich fühlt.

Danach integriert man Gluten wieder vorsichtig in seinen Speiseplan. Treten nun wieder Symptome auf bzw. verschlechtert sich dadurch der Allgemeinzustand, ist es ratsam, Gluten künftig zu meiden.

Gluten auszuweichen, ist heutzutage nicht schwierig – es gibt viele Alternativen:

  • Quinoa­­
  • Amaranth
  • Buchweizen
  • Hirse
  • Teff
  • Mais
  • Kartoffeln
  • Süßkartoffeln
  • Reis
  • Yams
  • Kastanien
  • Tapioka / Maniok
  • Hülsenfrüchte
  • Soja

Probier‘ Dich einfach mal durch. Es ist für jeden was dabei! 🙂 
 

Warum BASISCH immer BIO ist

Bunt. Bio. Basisch.

Diese drei Schlagworte haben wir uns nur ausgedacht, weil Alliterationen immer gut klingen :D. Nein natürlich nicht. Wir stehen zu 100% hinter diesen 3 Worten, denn sie bringen auf den Punkt, worum es bei einer ausgewogenen Ernährung geht.

Bunt“ bringt Farbe ins Leben, denn das Auge ist bekanntlich mit. Essen soll Freude bereiten und dabei hilft grünes, gelbes, rotes, oranges und sogar lilafarbenes Gemüse in allen möglichen Formen.

Basisch“ ist ausschlaggebend. Gemüse ist basisch und sollte immer die Hauptspeise sein, nicht die Beilage.

Bio“ ist genauso wichtig, wie die beiden „Bs“ zuvor – warum, erzählen wir Dir jetzt. 🙂

1. Bio ist gesünder

Das ist mit Abstand das wichtigste Argument, weshalb wir bei der Basenbox auf biologische Lebensmittel setzen.

Unsere Bio-Pflanzen glänzen mit einem höheren Nährstoff- und Vitalstoffgehalt, weil der Boden, auf dem sie wachsen nicht verseucht ist und sie dadurch ein unheimlich starkes Immunsystem aufbauen können. Wenn wir diese Pflanzen dann essen, schenken sie uns ihre Abwehrkraft! Außerdem dürfen in der Bio-Landwirtschaft den Tieren weder Medikamente noch Antibiotika prophylaktisch verabreicht werden. Da Verfütterung von Tiermehl nie erlaubt war, blieb Bio-Fleisch von sämtlichen Skandalen weitgehend verschont (BSE etc.).

2. Bio schmeckt nach mehr

Bio-Lebensmittel dürfen im eigenen Tempo wachsen. Sie bekommen die Zeit, die sie benötigen, um sich aus eigener Kraft zu entfalten. Dadurch entwickeln die Pflanzen nicht nur eine höhere Nährstoffdichte, sondern auch einen intensiveren Geschmack

3. Bio schont die Ressourcen

Für die Herstellung von Stickstoff-Mineraldünger wird Erdgas und Erdöl benötigt. Die Bio-Landwirtschaft verzichtet zur Gänze auf diese Düngemethoden und erzeugt somit auch weniger CO2 als der konventionelle Landbau. Anstatt die Böden dadurch auszulaugen, unterstützt die Bio-Landwirtschaft den Boden bei der Bindung von CO2 und sorgt somit für eine gesunde Humusbildung.

4. Bio fördert die Diversität

Sehr oft kultivieren Bio-Höfe „alte“ und wenig bekannte Sorten und tragen besonders stark zur Artenvielfalt von Kräutern, Obst und Gemüse bei. Zudem kommen auf Bio-Äckern deutlich mehr Wildkraut- und Tierarten vor als auf „normalen“. Ist ja auch viel schöner, auf so einem pestizidfreien Acker.

5. Bio ist frei von Gift

Weder chemische Spritzmittel noch sonstige Handelsdünger kommen in der biologischen Landwirtschaft zum Einsatz. Das bedeutet, dass wir dementsprechend auch weniger Schadstoffe über die Nahrung aufnehmen.

6. Bio schützt Trinkwasser

Über den Boden gelangen chemische Spritzmittel langsam, aber sicher in unser Grundwasser. Was für Käfer und Unkraut tödlich ist, kann auch für den Menschen nicht allzu gesund sein. Falls Du unseren Blogbeitrag über das Wasser gelesen hast, weißt Du ja auch, dass das Wasser die Fähigkeit hat, Informationen zu speichern. Hierbei ist es leider egal, ob die Infos positiv oder negativ sind. Das Wasser merkt es sich!

7. Bio braucht die Biene

Pestizide greifen nicht nur „Schädlinge“ an, sondern auch Bienen (und alle anderen nützlichen Insekten). Ohne die kleinen Brummer hätten wir jedoch fast 80% weniger zu essen. Bio hilft also den Bienen – und letztendlich damit auch uns – beim Überleben. Es gibt bereits Regionen auf diesem Planeten, in denen Blüten in Handarbeit bestäubt werden müssen, weil die Bienen dort aus dem Ökosystem durch künstliche Spritzmittel ausgerottet wurden.

8. Bio ist ethisch