Kann Ernährung bei Allergien helfen?

In den letzten 20 Jahren haben Allergien einen regelrechten Aufschwung erlebt und es gibt heftige Diskussionen über dieses Problem. Die Argumente reichen von „Früher hat man Allergien einfach noch nicht als solche erkannt“, über „Unser heutiger Lebensstil mit Stress, ausgelaugten Böden und Umweltverschmutzung fördert Allergien“ bis hinzu „Bei mir liegt das einfach in der Familie“.

Wir wollen das Thema heute aus ernährungswissenschaftlicher Sicht etwas näher beleuchten.

5 Fragen - 5 Antworten

1. Symptome bei ernährungsbedingten Allergien?

Allergien gehen Hand in Hand mit Hautveränderungen, einer Verengung/ Verstopfung der Nasennebenhöhlen, der Nasenpassage und der Lunge. Bei Menschen mit einer chronischen Verengung und wiederkehrenden Atemwegsbeschwerden, werden die Symptome bei saisonalen Allergien noch verschlimmert.

2. Was hat Milch damit zu tun?

Es gibt Versuche, bei denen man Milchprodukte aus der Ernährung der TeilnehmerInnen gestrichen hat und so eine Verbesserung der Nasennebenhöhlenbelüftung und Atemwege erzielen konnte.

In einem Artikel im Journal of The American Medical Association von 1966 heißt es: 4 Kinder mit häufig wiederkehrendem Schnupfen und Bronchitis wurden untersucht. Jedes Kind hatte 1 Elternteil mit denselben Symptomen. Weitere 4 von insgesamt 11 Geschwistern waren ebenfalls von den gleichen Symptomen betroffen. Alle 4 Studienteilnehmer, plus deren betroffene Elternteile und Geschwister konnten nur durch das Weglassen von Kuhmilchprodukten von ihren Symptomen befreit werden.

Achtung: Das bedeutet im Umkehrschluss nicht unbedingt, dass jeder Patient mit Nasennebenhöhlenproblemen durch das Weglassen von Milchprodukten geheilt werden kann, aber die Ergebnisse sollten Anlass dafür sein, der Sache näher auf den Grund zu gehen. Natürlich ist die Anzahl der Studienteilnehmer hier mehr, als überschaubar, dennoch ist die Symptombefreiung bei 100% der Patienten signifikant.

3. Was haben Allergien mit dem Immunsystem zu tun?

Der amerikanische Arzt Dr. Michael Hollie (Allergologe und Immunologe am Hamilton Medical Center) sprach in einem Interview über seine Erfahrungen:


 „Meine Praxisbeobachtungen decken sich mit dem JAMA Artikel von 1966. Viele Patienten erleben eine signifikante Verbesserung ihrer Symptome, wenn sie Milchprodukte für eine Zeit lang aus ihrer Ernährung streichen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Symptome einen allergischen oder nichtallergischen Ursprung haben. Darum ermutige ich meine Patienten einfach einmal auszuprobieren Kuhmilch z.B. durch Pflanzenmilch zu ersetzen. Bei Patienten, die über häufige Krankheitsanfälligkeiten klagen, erheben wir einen Immunstatus, die psychische Befindlichkeit, wir erkundigen uns über äußere Umweltfaktoren, und v.a. den Ernährungsstatus. Auch hier ist eindeutig eine Korrelation zwischen einer unausgewogenen Ernährungsweise, geprägt von nährstoffarmen Lebensmitteln, viel Zucker, gesättigten Fetten, wenig Gemüse oder Obst und einem schwachen Immunsystem zu erkennen.“

 

 

Es gibt also unglaublich viele Indizien, die dafür sprechen, dass man sich bei einer Allergie nicht gezwungenermaßen seinem Schicksal ergeben muss, sondern schon durch ein paar kleine Schrauben sehr viel verändern kann.

Als Basenbox dürfen wir täglich genau solche Erfahrungen machen, worüber wir unendlich dankbar sind. Wir wissen: Die Art und Weise, wie wir uns ernähren hat auf allen Ebenen einen Einfluss auf uns.

 

Vergiss nicht: Niemand kennt Dich so gut, wie Du Dich selbst. Niemand kann besser in Dich hineinsehen als Du selbst. Und niemand kann Dinge besser zum Positiven verändern als Du selbst! Du bist Dein innerer Arzt! Dein Körper spricht ständig mit Dir: Hör ihm zu, damit Du verstehst, was Dir guttut! 🙂 

4. Ballaststoffreiche Kost als Lösung?

Eine weitere Studie an Mäusen hat ergeben, dass eine ballaststoffreiche Ernährung signifikante Unterschiede des Darmbakterienmilieus, der Immunzellenantwort und bei allergischen Reaktionen auf Lebensmittel im Vergleich zu einer ballaststoffarmen Ernährung gezeigt hat. Ein hoher Ballaststoffkonsum ist die Nahrungsgrundlage unserer guten Darmbakterien, die wiederum die Widerstandskraft unseres Immunsystems stärken, welches uns vor Allergien schützt.

Auch bei Frauen hat die Einnahme von probiotischen Darmbakterien während der Schwangerschaft zu einer Reduktion von allergischen Hautreaktionen beim Kind geführt. Es gibt also eindeutige Anhaltspunkte, dass unsere Ernährungsweise einen Einfluss auf die Entwicklung von Allergien hat. Leider mangelt es jedoch an Studien, die tiefer in die Materie eindringen. 

5. Was Du selbst bei Allergien tun kannst?

Wir wollen Dir zum Schluss noch ein paar Tipps mitgeben, die Du in Deinen Alltag einbauen kannst, wenn Du an einer Allergie leidest:

Wir wissen, dass jede Umstellung v.a. am Anfang mit viel Aufwand verbunden ist und es auch Geduld braucht, bis sich neue Gewohnheiten etabliert haben. Deshalb sei nicht zu streng mit Dir und versuche Schritt für Schritt die Dinge in Deinem Leben zu verändern, die Du schon immer ändern wolltest. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert!

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